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Landes in kurzem hervorgehen, wenn einige 20 dieseraußerordentlichen Professoren mit dem Pfluge in derHand,demonstrirten, wie der Boden zu behandeln sey, wenner viele Früchte tragen soll!
Und diese ganze Anstalt, die eigentlich mit keiner Auf-opferung für den Staat verbunden wäre, da sein sicherangelegtes Kapital ihm, wenn auch nur mäßige Zinsentrüge und in sichern Handen ruhete; würde mit einerim Verhältniß des Zweckes unbedeutenden Auslage ver-bunden seyn, da Haus und Acker eines solchen Erbpäch-ters in einer Gegend, wo wegen Geldmangel die Güterkeinen Werth haben, höchstens 4 bis 5000 Thaler kostendürfte!
Ueber den wirklichen Instand der Waldungen inden rheinischen Ländern.
Um das jetzige Verhältniß des Zustandes der Wal-dungen in den rheinischen Ländern zu den Bedingungendes Bodens, der Lage und des Klimas gründlich beur-theilen zu können; wird es nothwendig seyn, einen Blickauf die Bewirthschaftnng der früheren Zeit zu werfen.
Noch vor 25 Jahren, vor der französischen Besitz-nahme , war zwar die Waldkultur in hiesigen Landennoch nicht weit gediehen, dahingegen der Jagdbetricbum so mehr crcellirte; die Femelwirthschaft aber noch fastüberall im Gange; doch wurden auch fast nirgends dieWaldungen überhauen oder gänzlich verdorben und dieZweibrücker, Saarbrücker; die Pfälzischen und BadenschenForste konnten einen Reichthum an Haubaren und selbstüberständiqen Beständen aufzeigen.
Eine neue Epoche für die Forstwirthschaft, so wie füralle anderen Branchen derStaats-Oekonomie, begann mit