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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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linie die höchste Produktions - Fähigkeit aufstellen; sodürfte man bey dieser Forschung sich wenigstens einesfesten Anhaltes erfreuen, der, wenn auch nicht unbedingtkeiner Ermäßigung fähig, sich doch gewiß nicht auf lockernGrund stützt: denn wie einem kultivirtcn Staate, dessenVereins Grundpfeiler Rechtlichkeit ist, alle Gesetze undInstitutionen das Natur-Recht nie aus dem Gesichts-punkte verlieren dürfen, sollen sie nicht eines despotischenEgoismus verhaßten Stempel tragen; eben so muß diephysische Kultur eines Landes, welche den Gesetzen derNatur nicht entgegen strebt, seine höchste Prvduktions-^ Fähigkeit als die wahre Panacec ihres Wirkens stetsbezwecken.

Der natürliche Werth der Produkte unserer Erde be-ruht auf dem Vergleiche ihres absoluten Material-Ver-hältnisses, so wie des Geldwcrthes gleicher Flächen vongleichem Produktions - Vermögen *). Die Festsetzung aber

*) Man siehe meine Abhandlung «Ueber die Regulirungeiner Hvlztaxe — Äreuznach 1810. ?sg. Itz.

Herr Pfeil erklärt sich im Forst-Archiv 1817 und1818, als ein entschiedener Gegner jeder Bestimmungeiner Holztaxe: ich kann mir aber die Ueberzeugung nichtnehmen lassen, daß der Staat bey der Abgabe seinesHolzes keinen billigern Weg einschlagen kann, als den,das äußerste Holzbedürfniß gegen Taxe zu verabreichen,weil er — wenigstens da, wo alle oder der größere Theilder Waldungen sein Eigenthum sind, in einem, wennauch nicht unrechrlichen, doch gehässigen Verhältnisse zumBürger, beym öffentlichen Meistbietenden Holzverkaufe, alsMonopolist auftritt.

In hiesiger Umgegend z. B., wo der Steinkohlen-Vcrbrauch sehr groß ist, bleibt der Holzprciß oft unterseinem natürlichen Werthe; im Sovnwalde und Vvrder-Hohwalde, ohnfern der Mosel hingegen, wo ein MorgenLand, der in nicht ungünstigen Jähren 7 — S mal die