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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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unabhängig von letzterer Bestimmung und beruht alleinauf dem absoluten natürlichen Material-Verhältnisse derProdukte.

Haben genaue Untersuchungen über die Holz- undFeld-Produktion es gelehrt, daß, wie z. B. in hiesigenProvinzen die höchste Ergiebigkeit eines Morgen Feld-landes in gutem Feldbodcn >— 6 Malter, 12 QuartenKorn oder 24mal die Saamenfrucht ist* *); daß ein Mor-genguten Waldbodens jährlich 50 Kukuk-Schuh Buchen-holz producirt, welches Verhältniß gleichmäßig auf dieanderen Getreide-Arten und Holzgattungen überzutragenist; so ist es leicht zu bestimmen, ob eine Fläche sich eherzur Feld - oder Waldkultur eignet, in so fern sich erken-nen läßt, wie viel Holz und Frucht sie jährlich erzeugenwird.

Ließe sich z. B. die Korn-Erndte einer WfältigenAussaat bey einer Produktion von Z6 Kubikschuh Buchen-holz erwarten, so würde man gegen das Gesetz der höchst-möglichen Produktions-Fähigkeit handeln, wollte manin diesem Boden Holz pflanzen, indem die Holzproduktion,um der des Feldes gleich zu stehen, hier 412/, Kubik-Schuh leisten müßte.

lern m,d Physikern aufgenommen worden, und bey dermittlern Annahme von 1909 Toiscn, die man ihm giebt,differiern diese Herren unter sich nur um 900 Toisen,also beynahe um die Hälfte; und doch sind bekanntlichmathematische Operationen einer weit großem Precisionzulässig, als Bestimmungen, die aus der Welt der Ideale —sey auch ihre Theorie unwiderlegbar — ins wirkliche Lebenübergetragen werden.

*) Letzter,, Ausdruck ziehe ich dex Angabe in konkrete» be-stimmte» Maaßen vor, weil er den Grad der Ergiebig-keit des Bodens anschaulicher darstellt und sich bey jederauch nicht gekannten Flächengröße gebrauchen läßt.