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Hätte man aber z. B. vor, ein Stück Wald im Schiefer-thone der Steinkohlen-Formation auszuroden und alsFeld zu nützen, welcher Boden nach der Tabelle ^ höch-stens I2inal, durchgängig nur 7mal die Saamenfruchtverspricht, als Wald aber per Morgen 50 Kubik-Schuhproduciren kann; so würde man bei der Wahl dieserKultur ganz gegen die Eigenthümlichkeit dieses Bodenshandeln, der als Ackerland nur die Hälfte, als Walddie ganze Produktion erreicht.
Diese Kontraste sind zwar nicht immer so auffallendund die Produktions-Fähigkeit des Bodens nicht so leichtzu erkennen, wie in diesem Falle; je mehr man aber indie Eigenthümlichkeit der Erdarten eindringen wird, undden Einfluß der Wärme und der Feuchtigkeit, des Höhe-Standes und der Lage auf den Feld - und Waldbau zuwürdigen weiß, um so besser und richtiger wird mandie Produktions-Fähigkeit des Bodens unter dem Wechselverschiedener physischen Einwirkungen für diese oder jeneKultur ansprechen und hiernach handeln.
Die Verflechtungen der menschlichen Regsamkeit sindjedoch so vielfältig und nach allen Seiten verbreitet,daß sie im praktischen Leben nickt selten eine Abweichung»om Grundsätze der höchsten Produktions-Fähigkeit er-heischen: je mehr die geistige Kultur der Menschheit sichaber erhöht, um so eher werden diese Anomalien ver-schwinden, denn jene und die physische Vollkommenheitder Erde stehen zusammen in enger, wechselseitiger Ver-bindung.
So sind die Etablissements von Hüttenwerken, Fa-briken und Manufakturen, die Veranlassung kleiner Colo-nien und der Urbarmachung eines Bodens, der sich oftnicht zur Feldkultur eignet; diese Ansiedlnngen sind ge-