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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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oder wie im leichten Sande der Dogesen, des KantonsDhan u. s. f. kaum beym besten Kulturstande eine Erndteverspricht, die den Bewohner nährt, wenn sich nichtnoch zu dem Ackerbau andre Erwerbsmittel gesellen; un-terdessen noch Hunderttausende von Aeckern als Wald,als Weide unbenutzt liegen, oder sich in einem äußerstunbefriedigenden Baue befinden.

Ja kühn behaupte ich es; verdoppeln kann sich zurHälfte die jetzige nickt geringe Population der rheinischenLande: diese ganze Volksmenge, wird bequem leben kön-nen, an Holz keinen Mangel leiden und in einem kulti-virten Lande die geträumten Vorzüge unkultivirter Ge-genden fremder Welttheile genießen; wenn nur Holz undGetreide, jedes an seinem Orte steht und der Oertlichkeitentsprechend gcbauet werden.

Die üppigen Fluren der Pfalz und des Elsasses habenseit Jahrhunderten an Ergiebigkeit nicht abgenommen.Es steht der Ackerbau im Gegentheil dort auf einer HähernStufe, wie je; seitdem des Feudalismus Fessel gesprengtsind und der Landmann es weiß, daß er die Früchtoseiner Arbeit einerndtet. Die Kraft der Natur erlöschtnicht, so wie in ewiger Jugend ihre Reize nie welken;es ist daher Lästerung gegen die Schöpfung, gegen dieWohlthaten, die sie über uns ausschüttet; aus einzelnen,weder gründlich genug untersuchten, noch weniger ge-hörig verstandenen Thatsachen, die in Regel, menschlicherUnverstand oder gewaltsame Zerstörung veranlaßten; aufeine Abnahme der Produktion der Erde zu schließen,welche Annahme keineswegs Rechtfertigung findet.

Wie kömmt es aber, daß große Landstriche der Eifel,des Hundsrückens, der Umgegend von Birkenscld u.s.w.,wo nicht selten ein Boden angetroffen wird, welcher der