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Gewöhnlich besitzt ein Mittelbauer 3, 4mal mehr Feld,als er gehörig in Bau nehmen kann; der Wiesen —die (ein schlechtes Zeichen des Kulturzustandes) gegen dieFelder in einem unverhaltnißmäßig hohen Werthe stehen;weil ein zweckdienlicher, der Natur des Bodens und desClimas angemessener Kultnrwechsel es noch nicht gelehrthat, ergiebige Erndten und hinreichende FulterkrLuter zugewinnen, ohne den Boden zu erschöpfen — sind wenigda und die Zahl des Viehes, das sich hager und hungrigauf kahlen, dürren Triften und Wildländereyen, in Wal-dungen , deren kärglicher Scbatten sie kaum vor derMittagssonne schützt, herumschleppt, ist zu groß; Dün-ger ist unter solchen bewandten Umständen wenig zuhoffen und wo die Besserung fehlt, liefert bekanntlichselbst der beste Boden nur schlechte Erndten.
Da wird sich nun geholfen, so gut es gehen kann,und der Forstmann, der; seine Ansicht über das Ver-hältniß des Laubes zum Boden mag seyn, welche siewolle; halte er dafür, daß es den Boden verbessere,die Bäume vor nachtheiligen Einflüssen der Witterungschütze; oder sey er der Meinung, daß ihm eine doppelteBestimmung, die Produktion zu beleben und den Waldzn schirmen, zugetheilt sey; durch die ins Auge fallendeErfahrung überzeugt ist, daß eine fortdauernde Entblößungden Wald nach und nach degradirt, nach dieser Ueber-zeugung handelnd, einem unbegrenzten Laubscharren nurbillige Grenzen setzen will: erscheint vor selbst- und kurz-sichtigen Menschen als Barbar, der keine Rücksicht fürNoth und Armuth hat; da doch nur ihre oder ihrer Vor-fahren indolente Unwissenheit ihr Unglück verschuldete,als sie sich auf einem Boden ansiedelten, der wie z. B.im kalten Letten-Gebirge der Eifel und des Hohwaldes,