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sich anständig zu nähren und für den Feldbau gehörigeinzurichten.
Anerkannt ist es aber, daß ein guter Ackerbau einengewissen Grad von Wohlstand voraussetzt, ohne den ernicht erreicht wird; Beispiele dieser Wahrheit sind uns. nahe; woher es denn auch kömmt, daß ein unbemittelterBauer noch eher im ärmlichen Sande, wie im reichenGauboden, zu Kräften kömmt; weil der Bau des ergie-bigern, aber schwerern Bodens größere Auslagen, mehrHülfe von Menschen und einen größer» Viehstand erheischt,wie der leichte; daher schon Columclle mit Recht sagt,«das Feld muß schwächer seyn, wie der Bauer!»
Obige Vortheile entbehren bis jetzt fast sämmtlich diehöher liegenden, von den Flüssen entfernteren Gegenden.
Da die Bevölkerung sich zuerst der tiefen Thäler be-mächtigte, so rückte nur langsam dieKultur zu den Höhenhinauf, die weder durch anmuthige Fluren, noch durcheinen sie begleitenden Reichthum anlockend, größtentheilsdurch unbemittelte Bauorn und Pächter sparsam bewohntwurden.
Das Grund-Eigenthum unter wenige getheilt, stehtbis zum heutigen Tage die Größe der Güter in keinemVerhältnisse mit dem Vermögen ihrer Jnnhaber, die aberdoch möglichst ihre Ländereyen nützen wollen, ohne siegehörig bauen zu können, klioc illae iLcrimae!
Wenn daher eine zu große Waldfläche — besonderswenn Privatleute sie besitzen >— ihrer Kultur nachtheiligist, so schadet ein zu großer Feldbau nicht minder demNational-Wohlstand; und er ist immer zu groß, sobaldseine Ausdehnung einem bessern Baue Hindernisse in denWeg legt.
Es ist zwar nicht zu erwarten, daß der Ackerbau selbst