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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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149
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Können wir aber in diesen Waldungen, übereinstim-mend mit der Eigenthümlichkeit ihres Bodens, unsermBedarfe unbeschadet, mitunter starkes Schiffbauholz er-ziehen , warum sollen wir es nicht in dieser Bestimmungnützen und verwerthen!

Ist denn der Ertrag dieses Holzsortimentes überall sogering, wie ihn Hr. Forstmeister Pfeil pax. 1 S angiebt?

Auf der Fläche von '/ü Morgen binnen Zoo Jahren nur10 —15 Rthlr. zu gewinnen, wäre freilich sehr wenig.

In unsern 150 jährigen vermischten Buchen - undEichen-Waldungen Ldie methodisch behandelt, auf einenUmtrieb von 120 Jahren gesetzt — welcher durch Ueber-haltung von 3 —ä Eichen xer Morgen, wie das schonseit 12 Jahren hier üblich ist — die Zucht starken Bau-und Nutzholzes nicht ausschließt, noch einen stärken:Ertrag leisten werden, wie der gegenwärtige) findensich in einem guten Bestände auf dem preußischen Mor-gen 80 — 100 Stämme, die Hälfte Eichen und Buchen,die 70 —80, ja So —100 Klafter abwerfen.

Ich nehme, um nicht der Uebertreibung beschuldigetzu werden, nur 70 Klafter an, zur Hälfte Eichen, zurHälfte Buchen. Die 35 Klafter Buchen werden nach derHolztare — ohne ein Aufgebot oder Nutzholz in Rech-nung zu bringen, weil diese Verwerthung nicht immerstatt findet, verkauft wie folgt;

Rthl. Gr.

30 Klafter Scheitholz 5 1 Rthlr. 18 Gr. . . 52 12

5 Klafter Prügelhvlz 5 1 Rthlr. 5 —

Von denen 30 Klafter Eichen Scheitholz könnenwenigstens 15 zu Bauholz mit 1200 Kub. Schuh

überzutragen 57 12