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Der Wald im Haushalte der Natur und des Menschen / von Rudolf Weber
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65
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n. Consumtirm der Waldprodukte.

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ihre technischen Eigenschaften einen wesentlichen Einfluß aufdie Größe des Nutzholzprozentes. Während der reine Buchen-wald, sowie die Niederwaldungen fast nur Brennholz liefern, istim Eichenhochwald (rein und mit Buchen gemischt) das Nutz-holzprozent schon bedeutend hoch, am höchsten steigt dasselbe inden Nadelholzwäldern (Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche in denverschiedenartigen Mischungsverhältnissen.) So berechnete sich inWürttemberg nach allgemeinem Durchschnitt der Staatsforstedas Nutzholzprozent folgendermaßen für die einzelnen Holzarten:

im

Jahre

bei derEiche

bei dem übri-gen Laubholze

bei demNadelholze

Prozente

1867

38,g

4,6

46,.

1868

4,7

54,5

1869

47,g

4,5

44

1870

52 ,-,

S.i

51 ,.

1871

44,5

2,5

45 ,.

Was den Verbrauch jener Waldprodukte betrifft, die wiroben zu den Nebennutzungen gerechnet haben, so sind dieselbenvon sehr verschiedenem Grade der wirthschaftlichen Wichtigkeit,je nach der Dringlichkeit der Bedürfnisse, zu deren Befriedigungsie dienen. Im Allgemeinen gilt aber bei deren Gewinnung derGrundsatz, daß durch sie die' Nachhaltigkeit der Holzproduktionnicht alterirt werden dürfe; denn da sie selbst nur Accidentiendes Waldes sind, so würde, sobald ihre schonungslose Ausbeu-tung den Wald vernichtet hätte, auch ihre eigene Gewinnungaufhören müssen (etwa die Steinbrüche und Erdgruben ausgenom-men). Als die hauptsächlichsten Nebennutzungen führen wir an:die Streunutzung, Harzgewinnung, landwirthschaftliche Zwischen-nutzungen, Gras- und Weidennutzung, die Mast, Rindengewin-nung (Lohe), dc s Leseholz, das Erde- und Steingraben, welchesämmtlich Gegenstand der Forstbenutzungs-Lehre sind, aber theil-weise hinsichtlich ihrer wirthschaftlichen Bedeutung hierin Betracht kommen müssen.

Weber, Der Wald.

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