15 5 dahin bringet„der verdient und er-4 15 eine Stelle und Ehren⸗ Sitz unter denen5 8 diß aber darff nicht geſchehen durchbeiße wiſche Cfretzende) ſaliniſche, ſaltzichtan danch WVaſſer oder Geiſter, ſondern durchru chmackte, wenigſtens unschädliche men.die 0 andere Miktel; dieſemnach wollenhabe goldmacher oder Gold⸗Verderber, eshoch Moſe, ein in aller Egyptiſcher WeißheitNamerfahrner, geuͤhter und vollkommenervollkon bey gegenwaͤrtiger Gelegenheit ein
ommenes Meiſter⸗Stuͤck ſeiner Chymi-0 uſt abgeleget; Nicht nur unſer Tertdeen en zum Beweißthum dienen, ſondernlicher kat ihrer Meynung nach ſich noch deut-3 10 5 ſie erklaͤret, 5. B. Moſ.9, 21. Euerema 90 das iſt das Kalb/ das ihr ge-es not hattet, nahm ich/ und verbranntemalme Feuer, und zerſchluge es, und zer-Varff denz 00 es 925 58 und
e taub inBerg feu ub in den Bach, der vom
dla nun, welche dieſes Orts zu er-
örtern ie
n Proceſs und Verfahrungs⸗Weiſe,fe welcher Moſe das, was er von ſich ſelb-fe Fauaget⸗ in das Werck geſetzet habe? Die-führer ſamt der darauf gehorenden Antwortmiſche uns bey der Hand zu verſchiedenen Chy-erheit Operationen und Handlungen, inſon-25 aber zu denenjenigen, worauf Moſebees Gente. Die Schmeltzung, fuſio,eine and otzen⸗Kalbs, oder die Umgieſſung inJ 1 ere Form und Geſtalt, oder vielmehrlangli n unformlichen Klumpen, war unzu-gar zerſf Moſe wolte den Goͤtzen gantz undGemſieſloren„ deſſen Gedaͤchtniß aus denenvertilgepern der Israeliten auslöͤſchen unddenen eu e mithin dieſem⸗ nicht nur nachdem( Fleiſch⸗Töpffen/ ſondern auch nach'olck fürn„Dienſt der Egypter luͤſterndendiesem Gobi allen Anlaß benehmen, ausſen. Gold⸗Klumpen andere Goͤtter zu gieſ-
zu, Maareichte ferner die Limatura noch nichtzarteſte Ferlung des Goldes, maſſen auch dieleichter Heil, Späne und Gold⸗ Pulver mitſchmezer ühe haͤtten wieder zuſammen ge-Gold- werden koͤnnen; Wie dann auch diegenchümablein wegen ihrer ſpecific- oder ei-zu eunchen Schwere im Waſſer alſobaldzu demgg ſeucken⸗ indeme ſich ſoſch Gewichtduch der daſſer wie 19 zu 1. verhalt, worinnben Ber Grund der Gold⸗ Waͤſcheren in de-beruhet. gwercken und Gold: reichen Fluͤſſen
n Oictleichkals hätte die Goldſchlagun
Puldelein, und Abreibung zu n enndie Sg% diductio in Laminas& lævigatio,gehdung woch nicht ausgemacht; dieſe Uͤnter-
“in gantzes Goͤtzen⸗Kalb dergeſtalt
2. Blich Moſis Cap. 32.
auf 11 ommt, beruhet einig und allein ſt
are auch zu muͤhſeelig und langſam l
TAB CU
verſ. 2. 351
zu verarbeiten, welches ſonder Zweifel vonzimlicher Groͤſſe geweſen; Man erſiehet dieſesaus einem Send Schreiben Joclis Langelotti,eines trefflichen Chymici, welcher das Blaͤtt-lein⸗Gold ſo lange in einem Moͤrſer zerrieben,biß es nach langer Zeit in ein gar ſubtilesſchwartzes Pulver zermalmet worden, worauser durch die retorte etwas von einer rothenTinctur erhalten, welche, im Brandteweinaufgeloͤßt, ihme Hoffnung gemacht, daswahrhaffte Aurum potabile zu erhaſchen.
In dem Text finden ſch. Umſtaͤnde-welche uns den Weg bahnen muͤſſen, die Ver-brennung, Zerſchlagung und Zermalmungauch Hinwerffung des Skaubs, von welchendie erſte Operation die ſchwereſte iſt, uns aberdie Pforte eroͤffnet zum leichtern Verſtand derzwey uͤbrigen: Weilen dann Moſe ausdruͤck-lich einer Verbrennung gedencket, ſo iſt hieraus alſobald zu erſehen, daß er das Gold nichtper viam humidam aufgelöſet, wie die Feur-Philoſophi und ſteigende Weiſen zu reden pfle-gen, auch nicht durch ſcharffezende menſtrua,ondern per viam ſiccam, durch das Feuer; dieerſtere Aufloͤſung haͤtten die Ifraeliten nichttrincken moͤgen, weilen ſie ihnen augenblick-lich wuͤrde den Magen und die Gedaͤrme durch-ſchnitten, mithin als das ſtaͤrckſte Gift getoͤdtethaben, davon aber die Schrifft keine Anzeigehinterlaſſen hat. Gleich ſo wenig hat ſich Mo-ſe des durch dieſen Weg heraus kommendenKnall⸗Goldes, auri fulminantis, bedienenkoͤnnen, weilen ſolches ſeiner Schwere wegenalsbalden zu Boden ſincket; Und woher wol-te man in der Wuͤſten die hiezu benoͤthigteMenge des Regal⸗Waſſers bekommen? Ge-wiß eben dieſer Umſtand des Orts gibt einehoͤchſt⸗wahrſcheinliche Vermuthung, daß Mo-ſe eine einfaͤltige und ſchnelle Weiſe gebrauchet,ſein Vorhaben auszufuͤhren, wo nicht durchdas Feur allein, jedoch durch Beymiſchunganderer Sachen, welche ſich zwiſchen die Gold-Theilgen einlaſſen; welche Kunſt aber heuti-ges Tages ſehr rar, und denen Adeptis, woje deren in der Welt ſind, allein bekandt ſeynſolle; Ob aber dieſe Gold⸗Zerſtoͤrung com-pleta, gantz und gar, oder incompleta, nurgroͤſten theils geſchehen? das iſt, ob der Gold-Staub, den Moſe gemachet, habe oder haͤttewieder in Gold Klumpen reducirt und zuruͤckgebracht werden koͤnnen? das verneinen dieAlchymiſten, mir aber ſcheinet es, einer Un-terſuchung nicht noͤthig zu haben/ weil die Heil.Schrifft keinen Anlaß hiezu gibet; Wie ſiedann auch keines Zuſatzes gedencket, ob es ei-ne ſchweflichte, oder ſaur⸗ſaltzichte Materie,ob es Queckſilber oder Bley geweſen? danndurch all⸗ermeldte Wege, beſonders durch dieſo genannte Amalgamation das Gold ſich inlader verwandlen, mahlen und trincken
Uuäuuu 2 Bochar-