Band 
Zweyte Abtheilung.
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356 Ta. CCXXII. a. Buch Mois Cap. 30. b. g. Cap. 38. v. 24 fc.

Aus den hundert Kentneren Silber goſ-ſe man die Pfoſtlein des Hellig-thums, und die Pfoͤſtlein des Fuͤr-hangs, hundert Pfoͤſtlein aus hun-dert Tentneren, je einen Centner zueinem Pfoͤſtlein..Aber aus den tauſend ſiben hundert undfuͤnf und ſibenzig Sikeln wurden ge-machet die Haken der Saͤulen undihre Koͤpfe, und ihre Reiffe uͤber-

ogen. 985Das Web⸗Opfer aber des Erzes ſiben-zig Centner, zwey tauſend und vierhundert Sikel. aDaraus wurden gemachet die Pfoͤſtleinin der Thuͤr der Huͤtten der Zeugnuß,und der ehren Altar, und das ehrenGitter daran, und alle Geſchirre des

ltars.Darzu die Pfoͤſtlein des Vorhofs ringsumher, und die Pfoͤſtlein des Thorsam Vorhof, alle Naͤgel der Huͤtten,

und alle Naͤgel des Vorhofs rings

umher.

Aus den hundert Centnern Silbers 90hman die Fuͤſſe des Heilgthums undie Fuͤſſe des Fuͤrhangs, hundert Fuß

ſe aus hundert Fentnern, je eineCentner zum Fuß.

Aber aus den tauſend ſiben hundert undfünf und ſibenzig Seckeln wurden

gemacht der Saulen Knaͤuffe, uihre Koͤpfe uͤberzogen und ihre Nel,

fe..

Die Webe aber des Erzes war ſibenzgGentner, zwey taüſend und viehundert Seckel.

Daraus wurden gemacht die Fuͤſſe 19Stiftsund der eherne Altar, und das ehen

der Thuͤr der Huͤtten des

ne Gitter, und alles Gerathe diAltars.

Darzu die Fuͤſſe des Vorhofs rings

rumb, und die Fuͤſſe des ThorsVorhof, alle Nagel der Wohnung

und 1 Nägel des Vorhofs rin

rumb.

As unſer GO zu ſeinem Dienſt begehrtWird willig Ihm von Iſrael verehrt i

in groſſem

Werth;

Und was von Silber, Gold, Ertz/ wird gebracht,Iſt in der Rechnung unverfaͤlſcht gedacht recht gemacht. 5 gDamit man nun Gewicht und Roſten faſſe/Berechnet dieſe Tafel jede Claſſenach unſerm Maſſe.

n dem Sikel und deren eigent-

lichem Werth iſt bereits in derILXXXI. Tafel fol. 99. das wei-

5 Ah tere gehandelt worden; Vor-1 jetzo aber nehmen wir bey un-. 2 ſerm Text Anlaß ins beſondere8 von dem Sikel des Heilig-thums zu reden, deſſen auch 3. B. Moſ. 275.4. B. Moſ. 3,47. Meldung geſchihet. Viele Ge-lehrte ſind bey Überlegung dieſer Stellen bewo-gen worden, zwiſchen denen Sikeln, ich meynedenen gemeinen und heiligen Sikeln einenUnterſchied zu machen, und zu glauben, daßder letztere doppelt ſo ſchwer als der erſtere ge-weſen ſeye, ſie halten ihn nemlich fuͤr loͤthig,da jener nur 2. Quintlein gehalten. Über an-geregte Stellen fuͤhren ſie noch 2. Sam. 14.26. an, woſelbſt der Sikel nach dem Koniglichen Gewicht gedacht wird, und zwarzwey hundert dergleichen Sikel, da einige

.

GriechiſcheUberſezungen nur hundert hinverſtehe der 1 5 55 heiligen Sikel bug

dert, welche zwey hundert gemeine autgen; doch ſtreitet mit dieſer Auslegung zal

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14

0

Moſ. 27,25. da einige Griechiſche Uber aal

gen die Sikel des Heiligthums ebenfalls u,

ber, an ſtatt daß ſe aadarum lißt mag,wich

lothig machen dude xc.cgacues hätten ſetzen ſollen;andern Griechiſchen Bibel⸗Buͤchern 7.14,26. Kaeie, zwey hundert vor das GJ uder Haupt⸗Haaren Abſaloms; dieſe Moschevon beſagtem Unterſchied der Sickel habehemahls Villalpandus widerleget Tone. Schl

II. Diſp. g. e. 28. p. 307. vornemlich a i dane

kard. de Num. Hebr. F. I3. p. I5. als

J 105 faus vorligendem Text ſelbſten mehr albe 65

zu erſehen iſt, daß die Juden auch hauchtkel gehabt haben, und ſolchem nach kei 110 10Unterſchied der heiligen und gemeinen SieAnſehung des Werths noͤthig geweſen.