gemein
Ab itarunt
2. Buch Moſis Cap. 30. v.13. Cap. 38. v.24. 2c. TAB. CCXXII. 357
reme wüßte folgen, daß auch di5 N gen, die Gera, de-10 Steinen Sikel ausgemachet, von zweyer-rt, die heilige doppelt ſo ſchwer als dienige Spdeweſen, wovon aber nirgendswo eienen Spur zu beobachten. Darum auch inohne Besten Schrifft⸗Stellen bloßhin undches e eyſatz die Sikel geſetzet werden, wel-ſcheidene dunckle Rede, und ſchwer zu ent-N gemein ware, wenn und wo eigentlich diejeni 315 oder heilige gemeynet worden. Die-nun, welche nur einerley Gattung von
wenn behaupten, erklaͤren die Redens⸗Arten
1 migli ikel des Heiligthums/ oder vom Ko-
lache en Gewicht dahin; daß in dem Hei-eigentl. oder Koͤniglichen Schatz jederzeit einwg klicbes und achtes Original des Sikels ver-cura lch gelegen, wornach man die andere ac-
ie man noch heutiges Tages die Original-dal und Gewichte in Koͤniglichen, Fuͤrſtlichenund ga, Städten Archiven, Schaß Kammerngegen ath⸗Haͤuſern zu bewahren pfleget, damitangeftlbisen die gemein uͤbliche und uͤberallkömneührte unterſucht und verglichen werden
6 ryan.„wie dann auch noch jetzo auf dem Con.re Rörc oder Rath⸗ Hause zu Rom die wah,
a miſch n ian e Maſſe und Decempeda offentlichüchtereſten„damit ein jeder ſeine Maſſe ab-entſche⸗ oder bey entſtandenem Handel dadurchiſcheiden moge.beer 7er obolus, ein Heller, zu teutſch
Gera ein Groſche, welcher dem Werth des. Stteber kommt, dem Text nach macht er
Neigel wofern wir nun fuͤr einen Sikelmacht 55„Thaler oder 45. Kreutzer anſetzen,ge, gdeer Gera unſers Geldes neun Pfennin-duch ezor 7s Kreutzer, welchen Werth geradehung du eithenienſiſcher obols halt in Anſe-Gran es Gewichts kommt ein Gera auf 11.585.81. Cddtpothecker⸗ 13, 92. Straßburger 14,ſchmicl ner“ 13,40. Pariſer- Gewicht. kiten.belan c Fond.& Men. p. 158. Was aberdie It die Haupt⸗Summa der gantzen aufwir daldeliten gelegten Schatzung, werdende Uu hernach bey Cap. 38, 26. noch beſſe-0 Wei a. i finden. f 5 70obh indeſſen des gelehrten Schikardider e Schrifft de Num. Hebr. nicht in je-en Leser Haͤnden iſt, als wird dem werthe-len, pe verhoffentuch nicht unangenehme fal-womit enn ich deſſen eigene Worte anfuͤhre,ſchmelgeer, den zweyfachen Sikel zuſammenacer et Non differebat, ſpricht er, Siclusmultis profano. Ingens hoc Paradoxum&qupl jens diffiqcultatibus extricabit, in quasIs Sicli authores magno ſe agmine præ-minore Statuunt illi profanum dimidioiſte ſit an nec tamen ipſi norunt, ubi ille vel
e ſit 8 8ſubintelligendus. Dum autem attente
8 EI 32 3 8 3quiro Arcumſpiciens, in illorum rationes in-
i reperio binas tantum,& valde debiles.A quod Scriptura nunc Sandtum Exodi
geich wie genau abgezogen und abgewogen;
XXX. 13. nunc Regium 2 Sam. XIV. 26. vo-cat; alteram, quod Græci pondere minuto
dad Vertunt, ut 2. Sam XIV. 26. Centenospro ducentis e ,n eο v ga Y gονονm(ita quidem in editione Regia) pro Hebræo
J I D νοπ. Reſpondeo ad prius:
ideo dici alicubi Sanctum vel Regum, quod
ejus uthenticum Exemplar publicè in San-ctuario,& æquiponderans Lapis in Aula Re-
gis aſſervaretur, quæ eſſent veluti normæ re-Iiquorum per totam Regionem. 8
gion Ad poſte-rius: eſſe aliquas è plurimis hallucinationibus
Græcorum, quæ non præjudicant VeritatiHebrææ,& reperiri in mea editione Argen-
toratenſi in 8. de A. 1526. etiam rectè diane,oled g EU Bac¹jꝭxZ. Prœterea, leues Græœcu-
los ſibi non conſtare, dum Levit. XXVII. 25.
etiam Sanctuarii Siclos didrachmos faciunt.Nobis vero potiores ſunt rationes, cur dupli-
cem Siclum inuitæ Scripturæ non obtrudamus
I. Habet illa jam ante dimidium Siclum, isæquaretur integro,& ſic duæ partes euade-rent toto majores, contra 2 hν ſv⁰i EUcli-
dis. 2. Eadem ratione etiam oboli, gerali, qua-drantes, trientes, ipſumque Talentum, quip-
pe exSicli vel diuiſione vel multiplicatione or-ta eſſent duplicia, confuſiſſima, nec quicquamamplius certum. 3. Textus hoc diſcrimenprorſus ignorat. Sæpe in negotio ſacro, ut
Exod. XXI. 32. Jud. IX. 4. epitheton vp velcontra in profano, ut 2. Reg. XV. v. 20. titu-
lum vm omittit. Quis tune Oedipus nobisexpediet, utrum ſignificet inde adeo dubitant& diſſentiunt Authores ipſi: quæſo vide, quo-modo Schindlerus in Radicibus h& Y ſibĩcontradicat: niſi forte alterum in poſthumo
opere ab Editionis procuratore ſui parum me-
more inſertum eſt. 4. Accedit audctoritasScholiaſtis Talmudici, qui L. Bechor. c. I. p.5. a. in margine expreſſe ait, Siclos profanos& ſacros quales fuiſſe. Hæc ille. Vielleichtbelieben dieſe Wort ſich auch in teutſcher Spra-che vernehmen zu laſſen:„Der heilige Sikel
war vom gemeinen nicht unterſchieden; Schei-
net dieſer Satz manchen ſehr abentheurlich,wird er uns doch vieler Schwierigkeiten entle-digen, worein ſich diejenige Hauffen⸗ weiſe
verwickelt/ welche zweyerley Werth denen Si-keln beylegen, indeme ſie den gemeinen nurhalb ſo groß als den heiligen machen, und
gleichwohl ſelbſten nicht wiſſen, wo dieſer oder
jener eigentlich zu verſtehen ſege. Nachdemeich aber alle Umſtaͤnde genau uͤberleget, undihre Gruͤnde auf die Probe genommen, habeich derſelben weiter nicht als zwey, die zumahl
ſehr ſchwach ſind, wahrgenommen; der erſte-
re iſt, daß die Schrifft bald einen heiligen,2. B. Moſ. 30, 13. bald einen Königlichen
2. Sam. 14, 26. nahmhafft gemacht; der an-dere kommt darauf an, daß die Griechen indem letzten Ort nur den halben Werth, Di-
drachma, hundert an ſtatt zwey enad
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