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für ausgiebet. So ſind auch die heutige Zeri.benten nicht eins, wenn ſie den ſogenanntenweiſſen Zimmet, Canelle blanche, Cinna-momum album oder Corticem Winteranum,Coſtum Corticoſum nennen; Mithin habe ichin Tab. CCCxvIII. Coſtum Arabicum inFig. C. vorgemahlet aus Pomet Hiſt. des Prog.L. II. c. 8. p. 59. NEs mag nun diß Gewaͤchs, Ahalim, wel-ches einige vor das Samtalum, Sandel⸗SoltzFig. D. halten, ein Ausſehen haben, wie eswill, ſo iſt doch diß gewiß, daß es in Arabienund daſigen Gegenden ſponte⸗ das iſt, vonſelbſten wachſe; Bileam drucket dieſes zu be-weiſen mit einer Schrifft maͤſſigen Redens-
Art aus, wenn er ſaget: Daß der HERR dieAbalim gepflantzet habe. Virgilius pflegt hie-von zu ſagen: nullis hominum cogentibus:
Die Erde ſelbſten bringt,Was kein Menſch treibt und zwingt.
Nach der Heyden Sprache muß gemeiniglichdie Natur alles dieſes verrichtet haben, PliniusI. XVI. c. 33. ſagt: Arbores, quas Naturæ de.bemus, tribus modis naſcuntur, ſponte, aut
ſemine, aut ab radice; Alle Bäume/ die wir
der Natur zu dancken haben, werden auf
dreyerley Art gezeugt von ſelbſten, durchSaamen, oder aus der Wurtzel; Ja eswaͤre hoͤchſtens zu wuͤnſchen daß nicht dieſeHeydniſche, gegen GOTT gantz unbillichhandlende Redens⸗Art die gantze heutige leicht-ſinnige, ungebundene Chriſtenheit üͤberſchwem-met haͤtte, und dieſe Abgoͤttin, ich meyne dieNatur, zu groſſer Schmach und Entheiligungdes allerhoͤchſten Schoͤpfers auf den Gewiſſen-loſen Verehrungs⸗ Altar geſetzet haͤtte! Dasſind die leichtfertige Spinoziſten, Tolandinerund alle ſogenannte Deiſten mit ihrem Spoͤt-ter Geſchlechte, welche ſprechen: die allgemei-ne Welt⸗Verfaſſung, die Natur, ſeye G0 Tweil nur eine ubſkantin ſeye; Der HERR
ſchelte dieſe Majeſtaͤt⸗Laͤſterer! In der Heil.Schrifft heißt es kurtz: Der HERR hat esgemacht, die Baume des HERRR werdenvoll Safft, die Cedern in Libanon, die ergepflantzet hat Pfal. 104, 16. Denn in
und Einrichtung iſt der Urheber,
wegen ihres koͤſtlichen, zaͤhen,
Wahrheit nicht die Pflantze und BaumGO T ſelber, aber in 1 dard chſtzer, GOT der unendliche Schöpfer aufSeiner Allmacht, Weißheit und Gütigkeldas netteſte abgezeichnet.
Es laͤſſet ſich unſchwehr vermuthen-ſe Vergleichung der Pſalm Stelle mit ujetzt in Betrachtung liegenden Worten aßgelehrten Hiller Hierophyt. P. I. p.304, n zlgegeben, gegenwartige alalim durch Ceden abeerklaͤren, und zwar verſtehet er hohe/ erhne Cedern, welche, ſo ſie an den Waſſepflantzet, allezeit, und vornemlich ineLandern, hoͤher ſteigen und gruͤnender fiedie auf denen Bergen wachſen, und dasallein wegen eines mehrern und uͤberfer
Naͤhr⸗Saffts, ſondern auch wegen
und ſtaͤrckerer Druͤckung der Lufft; Zeuge nerſen haben unſere Schweitzer und Pud etäglich fuͤr Augen an unſern Tannen 1chen⸗Baͤumen, welche in denen 6 105tieffen Toblen und Klingen, ſonderlich g 1Waſſer reichen Orten und Thälern unghoch ſteigen, und wohl bis auf 200. enreichen, da ſie hingegen auf hohen Bergen2 · 3. Schuh und kaum uͤber kleineüͤbertre 00
wachſen, und deren Flaͤche nicht uund wenn ſie ſolche Linie erreicht, um Ucedenicht weiter fortfahren. Bey denen da ſieBaͤumen iſt noch uͤber diß zu behalten beichtenN ane ble.Saffts das gantze Jahr hindurch gruͤne g,ben, denen unſere gleicher maſſen Zapfen czgende Tannen und Fichten Bäume ebe 9 W.nacharten, indeme ſie hiemit der Faͤulun Er-derſtehen, weſſenthalben dieſes Holtz dor ahbauung des Salomoniſchen Tempels ve Nondern gebraucht worden, vielleicht hat t auchauch zu ſeiner Archen genommen;(oſeneinem jeglichen Bibel⸗Leſer von ſelb chriftwußt, daß die Kirche GO TTS in H. gabelhin und wieder mit den Cedern aaf N Bverglichen werde. Diß ſind die Cd Geme Sc CS, Pal. 80,. eumrechte wird gruͤnen, wie ein Palm: 5 Liba-er wird wachſen wie ein Ceder aunon, Pſal. 92, 13. Fig. E.
OCE S Pflanzen und BegieſſenMachet ſchoͤne Reiſer ſprieſſenWie die Cedern Libanons:Wer in Seiner Pflege ſtehet,Deſſen Wachsthum hoͤher gehet,Bis zum Berge Seines Throns.