F. Buch Moſis Cap. 4. verſ. 18. Tak. CCCXXVI. 590
dazwischen vergnuͤgen, wenn wir die Haupt⸗ der quer uͤber geſchnittener Baum reichet deſ-genden wiſſen„welche die Natur ſelbſten ſen Anzeige in einem klaren Augenſchein.
nel nercklichſten geſetzet, indeme ſie den Him⸗ Man darf aber nicht gedencken, daß dieſerkanmtültäclich uͤber uns herum drehet: Be⸗ Berge Pißga, der ſonſt auch abarim und Ne-0 lich machet uns der Sonnen Aufgang bo heiſſet, mitten im gelobten Lande gelegen,aher Oder Morgen, der Niedergang Weſt auf welchem Moſe gegen alle 4. Theile derwir Abend wenn ſte am hoͤchſten ſteht, ſehen Welt dieſes Land vor ſich gehabt; ſondern eslee in Sud oder Mittag, und wenn ſie iſt alſo geredet nach denen Gegenden Palaͤſtinaͤden 0 in der Nacht in der gegen uͤber liegen⸗ ſelbſten, die man alſo, von dem Mittel⸗PunctMuitterefe ſich aufhaͤlt, ſo iſts Norden oder des Landes zu rechnen, genennet hat, folglichKündtrnacht. Zwar haben die alten Natur iſt Moſe ſelbſten in der Morgen⸗Gegend ge-do zuger, wie bey Ariſtotele und Theophra- ſtanden, hat uͤber Jeruſalem hin an das Mit-kund ſehen, weiter nicht als zwey Haupk⸗Ge⸗ tellaͤndiſche Meer Abend, zur Rechten Mit-abr, nemlich Nord und Sud gehabt, denen ternacht, zur Lincken Mittag, unten am Fuß0 andere Oſt und Weſt zugeſetzt, wovon ſeines Berges und Augen⸗Puncts die Mor-bal besten unzehlbare Zeugniſſe geben. Unſer gen⸗Gegend, oder was jenſeits des Jordans4. der Seribent hat diejenige Eintheilung in gelegen, gehabt; Vielleicht werden wir untenboch chenden, welche obgedachter Weiſe an⸗ TAB. CCCLXXII. mehreren Anlaß von dieſerHand lich, und welche die Natur ſelbſten an Cananitiſchen Lands Beſchreibung zu reden
giebet; Die Magnet⸗Nadel, ja ein je⸗ Anlaß finden.
Dess Worts Erfuͤllungs⸗Krafſt muß Moſt einſt gefallen,* Hier, heißt es/ ſtehe ſtill, du ſolt nicht weiter wallen,An einem kurtzen Blick ſoll er vergnuͤget ſeyn/Vor ihn fůhrt Joſua das Volck ins Erbtheil ein.So lang wir auf der Welt unſtaͤtes Elend bauenDarf nur ein ſchwacher Blick die Himmels⸗Auen ſchauen.
Fan5. Buch Moſis Cap. 4. verſ. 8.
er des Gewuͤrms auf dem Lande, Oder Gewuͤrm auf dem Lande, oder05 Fiſchen im Waſſer unter der Fiſch im Waſſer unter der Erden.
Od
Aum faſſet die Vernunfft der Wenſchen tolle Weiſe,K 1 15 verblendtem Sinn auf die Geſchoͤpfe faͤllt/Verſagt der Majeſtaͤt den eignen Andachts⸗Preiſe-Indem ſte ſchlechtes Zeug fuͤr ihre Goͤtter haͤlt,So hat der Ertz⸗Rebell die Menſchen GOTT entfuͤhret/Das Hertz/ Gewuͤrm und Fiſch zu heiligen/ regieret.
Enn hier der abſcheuliche Gö⸗ Piſces folſles, genre, welche nicht ſo wohl ingen, Bien 100 enen un, Felſen⸗Hölen ohne Lußt und Waſſer leben,kerſchiedlichen Arten verab⸗ wie einige verdaͤchtige Nachrichten uns uͤber-ſcheuet und verworffen wird, reden wollen, als vielmehr in gewiſſen untergehen wir das graͤßliche Ge⸗ der Erde liegenden ee Waſſer-wuͤrm vorbey, und ſuchen Gehaltern, ſich befinden? Wie dann nicht zu
lüge der Zweifel⸗Frage ein Ge⸗ laugnen, daß hie und da unterirꝛdiſche Seen,
unte 5 leiſten: Was die Fiſche im Waſſer Waſſer und Baͤche ſind zu welchen man eini-don„der Erden ſeyen? weilen ein jeglicher ger Orten auch von auſſen Zugaͤnge entdecket:
Viel en weiß, daß die Fiſche ordentlicher Oder haben wir auf die ſteinerne, verſteinte
ncht abeiter dem Waſſer und in dem Waſſer, Fiſche zu gedencken welche man nicht ſelten
den. r unter der Erden ſich aufzuhalten pfle aus der Erden und Stein⸗Bruͤchen hervor ge-ind etwan hiedurch zu verſtehen jene graben 10 und e unter die AleNun