der Annehmlichkeit und Nutzbarkeit dieſerFrucht weitlaͤufftig zu reden; mir iſt genug,wenn ich den Lob⸗Spruch des Athenæi ange-fuͤhret, welcher in ſeiner Dipnoſoph. L. III.c. 78. folgends redet:
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Wenn jemand vieles Gold wird in demö Hauß verwahren, 5Auch wenig Feigen nimmt zu zwey, drey
a Menſchen ein,Der wird in kurtzer Zeit ohnfehlbarlich er-
fahren,Daß Feigen 1 als alles Goldeeyn.
Der Granat⸗Apfel, Malum punicum, Malo-granatum, Rimmon, deſſen auch unter denenZierrathen der Hohenprieſterlichen KleidungMeldung geſchiehet 2. Moſ. 28, 33. 34. allwowir von demſelben bereits geredet haben, warnicht weniger eine ſchoͤne und ſeltene Frucht,man findet auch 8. Staͤdte in dem Heil. Landemit dieſem Namen bezeichnet; iſt eine ſchoͤneFrucht eines Baums, deſſen Blume Roſen-förmig, der Knopf einer Glocken gleich, der
ſich in eine faſt runde Frucht verwandelt, und
viele mit gantz ſaͤfftigen Koͤrnern angefuͤllteFache hat, worinnen ein langlechter Saamenlieget, davon wir die Kennzeichen in die Kupfer-Blatte einſtechen laſſen; in der Tafel ſelbſtenaber ſtehet fA. der Baum, welcher in duͤnne Aeſte aus-gehet, hin und wieder mit Stacheln verſeheniſt, eine rothlechte Rinde hat, Myrten foͤrmi-ge, nicht ſo ſehr zugeſpitzte, aus dem Gruͤnenin einige Roͤthe ſpielende und neigende Blaͤt-ter, von ſtarckem Geruch. Man hat in demgelobten Lande ſehr viel darauf gehalten, wei-len es eine der edelſten Landes⸗Fruͤchten war,4. B. Moſ. 13,24. Darum heißt es auch Hohe-Lied 4,13. Dein Gewaͤchs iſt wie ein Luſt-Garten von Granat Aepfeln; und v. 3.vergleichet der Seelen⸗Braͤutigam ſeine ſchoͤneBraut damit: Deine Wangen ſind wie derRitz am Granat Apfel; Man wohnete auchunter ſolchen lieblichen Baͤumen, 1. Sam. 14,13. auch machte man Granaten⸗Wein, deſſenebenfalls im hohen Lied gedacht wird Cap. 8,2.Ich wolte dich traͤncken mit gemachtemWein, mit dem Moſt meiner Graͤnat-Aepfel. 8Ferner war das Land Cangan an Oel-Baͤumen dermaſſen reich, daß es in demGrund ⸗Text mit einem mercklichen Nachdruckdas Mel Baum ⸗Land genennet wird; Duwirſt Oel⸗Baͤum haben im allen deinenMarchen,(Grantzen,) 8. B. Moſ. 28,40.gleichwie heut zu Tage Italien, Spanien und
geringer ſeye, als das andere Honig; 8
Franckreich: Welcher Uberfluß des Oels 10ſchwehr abzunehmen iſt aus denen Subſidie 0Lieferungen Salomons an den Hiram,
lich der 20000. Bath Oels: 2. Chron. 2Die Juden haben auf die Hel⸗Baͤum viehalten, und wegen derſelben Nutzens ſie
ſig, gepflantzet, auch zu dem Ende mantſchoͤnen Oel Garten angeleget; das Holtz 1 5immer ſchoͤne und ohne Runtzeln, und das
gen groſſer Feuchtigkeit, Salomon brauchten
deswegen zu vielen Sachen im Tempel; it,Zweige wurden zu der Feyer des Lauber H 95ten⸗Feſtes vornemlich gebraucht; zwischen zig,men und wilden Oel⸗Baumen it kein ger 1ger Unterſcheid, der wilden gedenckt PaßzerRoͤm. 11, 17. gleichwie Moſe an gebacheStelle Cap. 28. und Hoſeg Cap. 14, 17,zahmen. Man ſchuͤttelte ſie zwar zu ſeZeit, ſolte aber vermoͤge des Goͤttlichen!.111 Cap. 24, 20. der Armen dabey nichtgeſſen. 3Endlich wird Debhaſch das Honig lechhinzu gefuͤget; hiedurch aber muß man 1.ſo wohl das gemeine Bienen Honig/ alsmehr das Palm⸗Honig verſtehen, werein von Datteln, Dacckylis, eingekochter Endoder Liqueur iſt. In dem allgemeinen u.
weitlaͤufftigen Verſtand bedeutet Debha
die Süſſigkeit einer jeglichen Frucht, wie u,dann aus gar vielen reiffen Fruͤchten aeinem
telſt der Einkochung einen dicken, Honig-
Safft(Geſäͤltze) bereiten konnen. In eil
engern⸗ und aus denen Umſtaͤnden echelenneSinn ſind Debhaſch, Datteln, die aldieFrüchten. Auf dieſen Schlag erklaren es ernGelehrteſte von denen Jüdiſchen Auslſghe,Kimchi, Salomo; Die Araber nennen die 0ſte Datteln ebenſalls dubous, welche in hgſem Butter zergehen; und dibs, dlibis ist 10Datteln oder Palm⸗Honig; Zur Erlachrung ſothaner Anmerckung finden wir eine
ne Stelle bey Joſepho Bell. ud. L. V. c. 3 denwo er von denen im Thal Jericho wachſeneſePalmen ſchreibet, daß die fetteſte und olezimlich Honig, 4%, geben, welches ni 1 bol
0cher Bedeutung nehmen es ebenfalls d 55leger anderer Stellen Heil. Schrifft, als chMoſ. 2,11. 12. 2. Chron. 31, 5. Es läſſer achaber auch in einem noch genauern Sinn dier,ermeldtes Debhaſch das Bienen⸗Honig 120ſtehen, weilen bekannt genug iſt, daß da
lige Land ſo wohl an zahmen als wilden Bo-
nen einen groſſen Überfluß gehabt; Sihe echart 1 II. L. 0 5 125 Hiller. 7roph. L. I. p. 124..Haben wir nun bis anhero unſtre Bee,tungen uͤber die Koͤſtlichkeit eines mit ieBächen durchfloſſenen Landes gehabt, urees noch vortrefflicher ſeye wenn es uber enmit niedlichen und ſchoͤnen Fruͤchten goGod Te und der Natur begaber worden d
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