Band 
Zweyte Abtheilung.
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5. Buch Moſis Cap. 8. verſ. 7. 8. 9. TAB. CCCXXX.&c. 61

0 es noch gluͤckſeliger zu nennen ſeyn, wenn1 unter die Zahl derſenigen Lander mit gezeh-0 werden kan, welche unterirꝛdiſche SchaͤtzeU ſich verwahren, und zwar ſolche, welche zumwoterhalt des Menschen nützlich und noth-endiger ſind als Gold und Silber, das iſtdeer. Ertz und Eiſen. Von dem Eiſen ſprichtdur Scribent, daß die Steine eiſern ſind,Veh welche hyperboliſche Ausdruͤckung oderergroͤſſerungs⸗Rede derſelbe ſeinen Ifraeli-

ü m zu verſtehen geben will, daß ſie des Eiſensviel haben werden als Steine auf der Gaſ-oder in Aeckern; ſtehet doch von Salo-Auns Reichthum ein noch verwunderlichererusſpruch: Der Konig machte, daß des6 bers ſo viel war, wie die Steine/ undderne Holtz ſo viel wie die wilden Fei-n Baume(Maulbeer⸗Baͤume) in denFrlinden, 1. Kön. 10, 27. I. Chron. 1, 15.len it bekannt, daß in Georgien und Mingre-ſt n, auch Perſien hin und wieder die köſtlich-ben EiſenErtze gegraben werden, daraus manſſonders die vortreffliche damaſcenirte Klin-oled verfertigen pfieget Nicht minder aberzal auch in dem bergichten Theil des gelobtenendes ſo gegen der Arabiſchen Seiten hin0 e Eiſen⸗Ertz zu finden ſeyn, wovon Agri-lee de re Metall. p. 413. zu befragen; Maneſet bey Ariſtea ad Philocratem, daß Eiſen0 Kupfer aus denen Bergen, ſo an Arabienbeinen, hervor gegraben worden, welche Ar-9 it hernach die Perſianer, als ſie ſich von die-10 Lande Meiſter gemacht, unterlaſſen, wei-che ſie diefelbe vor geringhaltig gehalten, wel-ni die darauf gehende Muͤhe und Unkoſtengacht verlohnte und wieder eintruͤge: ere d.Foy eh og gοο N Aęaſglag dN NDWohne oc ñ DDD EAN NE ka ö ëms-10 e. xοον Leοανι To cd ergo rtv eroinou-90 go dg ano i rræg eie vier- 10 rodches Vielleicht ſind dadurch jene Phunoni-pt Metalle gemegnet, Gans garen, derenda ani gedencket L. II. adv. hæret. p. 719.Mernan die Miſſethäter ack metalla, in dieſeges dell Gruben verſchickt, wie heutiges Ta-res die Morder und Spitzbuben auf die Cale-lat ach dem Zeugnis Athanaſli Epiſt. ad ſo-gel tam Vitam agentes p. 658. Dahin auch derAuuhrte P. Danz f. t. crudelitas Dauidis inStelle dire mitigata, die ſonſt hart lautendedarin erklaͤtt 2. Sam. 12, 31. Das Volck(begumen fuͤhret er heraus, und leget ſiea ellet ſie zu) unter eiſern Saͤgen undle(bre und eiſerne Keile, und verbranntfen rauchte ſie zum brennen) in Ziegel Ge-iu d. Es war aber Phæno, Saus eine Stadtdebii Hadcda zwiſchen Petra und Zoar, nach Eu-und ericht und Erklaͤrung des Worts Sor,deſſeſol diß Phæno eben das Phunon ſeyn,ſchrei Moſe in der Iſraelitiſchen Reiſe⸗Be-eibung und March-Route gedencket 4. B.

Moſ. 33, 42. 43. S. Reland. Palæſtin. p. 95 J.wovon anderswo ein mehrers; Will man ſichgenau an den Buchſtaben halten, ſo koͤnnendie eiſerne Steine das Eiſen⸗Ertz ſelbſtenandeuten, welches gemeiniglich in Steinenbricht, Steinen gleich, und mit Steinen ſehrviel vermenget iſt; In Teutſchen Bergwerckenweiß man gar wohl, daß das Wort Steindem Ertz und Ertz⸗Klumpen ſelbſten beygele-get werde; Handſtein nennen ſie eine gute,koͤſtliche, reiche Stuffe, ſo heiſſen auch ſonſtendie Eiſen⸗Ertze zum oͤfftern Eiſenſtein; Zwarſcheinet ſo wohl aus der heutigen Beſchaffen-heit des gelobten Landes, als auch aus der H.Schrifft ſelbſten, daß die Juden zwar zurNothdurfft und Gebrauch ihres eigenen Lan-des Eiſen und Ertz genug gehabt, jedoch aberkeinen Überfluß ſolches in fremde Laͤnder zuverhandeln; geſtalten ſie vielmehr Getreideund koͤſtliche Fruͤchten ausgefuͤhret; Ezech. 27,17, ſtehet: Daß Juda und das Land Iſraelmit Cyrus Gewerb getrieben habe mitWeitzen, Honig, und Oel und Balſam.Wiewolen auch v. 19. zu leſen, daß Dan ge-ſchmiedetes Eiſen nach Tyrus auf den Marcktgebracht, wie wir auch Tab. CCCLXIV. beyden Worten 5. B. Moſ. 33, 25. Eiſen undErtz ſey an ſeinen Schuhen, den Aſſer als1 Berg ⸗Knappen werden zu betrachtena

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IAB. CCCxXXII. iſt ein Palm⸗ Baummit ſeinen Datteln zu ſehen, deme der Hoch-Edelſte und vornehme Ritter Hans Sloane Nat.Hiſt. of Jamaica Vol. II. p. III. folgende Bey-namen zugelegt, nemlich, naͤchſt Jonſton inDendrol. der ihn Palmam Dactyliferam majo-rem Vulgarem nennt, Palm trees of the ſewsLand of Hubert p. 36. Palmier portant les dat-tes p. 213. Palma major. Palma dactyliferaCaſtell. Hort. Meſſan. p. 18. Dattes de Mairep. 84. Palmiers des Feynes p. 26. 77. 141. Pal-ma dactylifera Indica Munt. Phyt. Cur. p. 47.Fig. 244. Palma dactylifera. Palmeira, Gris-ley Viridar. p. 50. Vaycu Palma, quæ dacty-los& Tameras producit Boym. Relat. de laChine p. 17. Ein erbaulicher Bibel⸗ Lehrerhat angemercket, daß die Palmen gedienet 1.)zur Wohnung, wie in Elim 2. B. Moſ. 15,27.Der Debora auf dem Gebuͤrge Ephraim, B.der Richt. 4, 3. 5. Daher auch die Palmen-Staͤdte gekommen, S. B. Moſ. 34, 3. ꝛc. 2.)zur Staͤrckung und Erfreuung des Hertzensund Geſichtes, darum auch die Kuͤnſtler ſol-che liebliche Proſpect ins Geſichte ſtelleten, 1.Koͤn. 6,29. 3.) zu Sieges ⸗Zeichen, wie derHoheprieſter Simon gebrauchte, 1. Macc. 13,50. Die Auserwaͤhlten des Lammes vor demThron, Off. 4, 9. 4.) zu Freuden⸗Zeichen,beym Lauberhuͤtten⸗Feſt und Einzug unſers

Heylandes am Palm⸗Tage, Matth. 21.

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