Band 
Vierter Versuch [Textband]
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z8 1- Abschnitt. I. Fragment. Anmerkungen zu einer physiognomischen Abhandlung.

trone, auf deren Gesicht so viele nicht zu verkennende Spuren von Güte und Heiterkeit der Seelesich zeigen, einer ihrer verehrenswürdigsten ist. Alter macht nie ein Gesicht häßlich, dem eine See-le zugehört, die sich ohne Maske zeigen darf. ES nimmt nur die schönfarbigte Larve weg, unteräderen sich Coquetterie, Eigensinn und Bosheit versteckten. Wo sehr häßliches Alter ist, da hätteein ruhiger Beobachter auch schon die Häßlichkeit im Mädchen gesehen Es ist nicht schwer; undhandelte der Mensch nur immer nach Ueberzeugung, anstatt sich auf Rechnung des Zufalls mitHoffnung zu schmeicheln, so würden glückliche Ehen minder selten seyn, und, wie Shakespeaksagt, nicht mit dem Bande, das Herzen knüpfen soll,, so oft aller zeitliche Frieden stranguliretwerden."

Mir aus der Seele heraus gesprochen. O an der Seite eines solchen Beobachters hätteich meine Fragmente schreiben sollen wer könnte der Physiognomik größere Dienste leisten, alsein Mann, der mit mathematischem Genie das Seltnere des Beobachters verbindet!

Zweytes