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Die Bevölkerungsstatistik der schweizerischen Eidgenossenschaft und ihrer Kantone, unter steter Vergleichung mit den analogen Verhältnissen anderer Staaten : ein Beitrag zur Kenntniss der physischen und socialen Zustände der Schweiz / nach offiziellen Daten für Aerzte, Beamte, Geistliche u.s.w. bearbeitet von Dr. Wilhelm Gisi
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4. Die trefflichen Publicationen über die eidgenössische Volkszählung von 1860ermöglichen uns aber noch eine andere interessante Untersuchung, darüber nämlich,wie sich unter den Heirathsfiihigen selbst die Vcrheiratheten und Unverheiratetenauf die verschiedenen Altersklassen vertheilen, speciell, wie viele von den Heirats-fähigen, aber Unverheirateten überhaupt nicht zur Ehe gelangen, worüber wir inFolgendem einige Daten mittheilen.

Verhältniss der nicht Heirathenden, d. h. über 50 Jahre alten Ledigenzu den Heiratsfähigen.

Ledige

Es heirathen überh. nicht

ledige Männer

Ledige Frauen

beider Geschlechter

Ton 1000

Rang

dar-

nach.

über

20 Jahre,

über

50 Jahre.

über

20 Jahre.

über

50 Jahre

über

20 Jahre.

über

50 Jahre.

Mä»n.

Frau.

Zu-

samm.

Zürich . . .

27673

2173

26981

2389

54654

4562

78

88

83

2

Bern . .

52756

5418

45904

5914

98660

11332

103

129

115

11

Lucern . . .

24133

3536

22962

4181

47095

7717

147

182

164

23

Uri ....

2195

290

2334

393

4529

683

132

169

151

21

Schwyz . .

5884

771

5810

779

11694

1550

131

134

132

14

Obwalden .

2104

348

2322

456

4426

804

165

196

182

25

Nidwalden .

1764

292

1997

388

3761

680

166

194

181

24

Glarus . . .

2879

221

2673

271

5552

492

77

114

88

4

Zug . . . .

3388

479

2971

449

6359

928

141

151

146

19

Freiburg

16066

2062

14661

2586

30727

4648

128

176

151

22

Solothurn .

9321

1157

8801

1423

18122

2580

124

161

142

18

Baselstadt .

7730

462

7209

713

1493Ö

1175

59

99

79

1

Baselland . .

5637

539

5155

580

10792

1119

96

113

104

5

Schaffhausen .

2831

184

3757

371

6588

555

65

99

84

3

Appenzell A.-lUi.

4882

532

4117

469

8999

1001

109

114

111

9

Appenzell I.-Rh.

1172

150

1354

226

2526

376

128

167

149

20

St. Gallen . .

21479

2058

20793

2643

42272

4701

96

127

111

10

Graubünden

9154

1009

10992

1731

20146

2740

110

158

136

17

Aargau . . .

23823

2539

25865

3404

49688

5943

107

132

119

12

Thurgau

9817

926

9015

1141

18832

2067

94

127

110

8

Tessin .

9174

1094

14190

1985

23364

3079

119

140

132

15

Waadt . . .

26379

2717

17189

2514

43568

5231

103

146

120

13

Wallis . . .

11220

1381

10186

1501

21406

2882

123

147

135

16

Nenenburg .

10046

779

8713

1257

18783

2036

77

144

109

7

Genf . . .

11665

923

10866

1422

22531

2345

79

131

104

6

Schweiz . .

303309 132040

286648 |39186

589957

71226

106

137

121

-

Hieraus ergibt sich eine wesentlich andere Reihenfolge der Kantone, als dienach dem blossen Verhältniss zwischen Ledigen und Verheirateten oder auchzwischen den Ledigen und der Gesammlbevölkerung, weil hier die Verschiedenheitder Verteilung der Ledigen nach dem Alter weniger maassgebend ist. Von 1000Ledigen sind z. B. in Baselstadt nur 79, welche die äusserste Grenze des gewöhn-lichen Heirathsalters (-50 Jahre) schon überschritten haben und daher als nicht blosszeitweilige, sondern als ewige Cölibatäre betrachtet werden müssen. Oder wennwir von Baselstadt, seiner besondern Verhältnisse wegen, absehen, in Zürichnur 83, in Schaff hausen nur 84, in Ob- und Nidwalden dagegen 181, resp. 182,