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Eine ähnliche Wirkung zur Erhöhung des Fluth-wellenberges finden wir in der allmähiigen Veren-gung des brittischen Canals. — Derselbe zeigt dennauch in der That eine mit der allmähiigen Verengungfast gleichen Schritt haltende Vermehrung derFluthhöhe h (vgl. No. 36 bis 43). — Da aber im| Canal beim Zurücktreten der Gewässer dieselben nicht
nur, wie bei den Buchten und Baien [b und B] in derretrograden, sondern auch in d er f ort s ehr eite n d enRichtung abfliessen können, so wird hier das Wellen-thal der Ebbe um so tiefer, J) je grösser die benach-barte, zur Aufnahme des abfliessenden Wassers sichdarbietende Wasserfläche, die für Havre ein Maximumwird, und 2) je länger die hiefür* verwendete Zeitdauerist. — So zeigt sich, dass bei den hohen Canalfluthen,z. B. in Havre und Boulogne , die Zeit, währendwelcher sich die Ebbe bildet, die also von dem Momentedes höchsten Wasserstands bis zu demjenigen des nie-drigsten verstreicht, gleich 7 h 16, nl 5, d. h. um volle 2Stunden uud 8 Minuten grösser ist, als die Zeit des Stei-gens von der Ebbe zur Fluth (von nur 5 8, m 5), währenddagegen für Brest diese entsprechende Differenz nur16 Minuten beträgt. (Vgl. Annuaire du bureau des longi-tudes für 1855.)
Durch diese Vertiefung des Fluthwellenthals wirdaber das mittlere Niveau n vermindert, und es erklärtsich hieraus die Thatsache, dass — trotz hoher Fluth-höhen h — die Canal-Häfen, besonders Havre undDieppe sowie auch Calais , nur kleine Wert he vonn zeigen.
Es zeigt sich diese Vertiefung des Fluthwellenthalsin Folge des erleichterten Wasserabflusses —und damiteine Erniedrigung des Werthes von n — im Allgemeinenüberall da, wo die benachbarten Ufer eine gegen das