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Das preussische Eisenbahnnetz : mit besonderer Beziehung auf die östlichen Provinzen / vom Amtsrath Livonius und Oeconomiecommissarius Mertens
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Die Ansichten desselben Verfassers über die Verbindung zwi-schen Stettin und Posen sind nicht minder unbestimmt. In No. 56.wird nämlich angeführt:Es nähert sich diese Bahn (die Haupt-bahn nämlich) so viel als möglich der Gegend von Stargardt, biswohin eine Eisenbahn von Stettin schon gebaut wird. Wird überkurz oder lang die Eisenbahn von Stargardt nach Po-sen verlängert, so kann dies mit einem kleinen Umweg(5 Meilen nämlich) über Deutsch Krone geschehen," wo dannStettin im ehrlichen Wettstreit den Handel von einem sehr bedeu-tenden (?) Theil Westpreußens an sich ziehen dürfte."

Hierauf wiederholt No. 103, suli 9.Sollte, wie im erstenArtikel angedeutet, die Eisenbahn von Pom. Stargardt nachDeutsch -Krone verlängert werden, welches, wegen des nicht (?- un-bedeutenden Handels, den Stettin mit Westpreußen unterhält, sehrwünschenswerth wäre, so könnte man alle billigen Wünsche West-preußens (nämlich der Kreise Krone, Schlochau) und Hinterpom-merns (nämlich des südlichsten Striches der Kreise Dramburg undNeu-Stettin ) als erfüllt annehmen." In derselben Nummer heißtes aber auch:Soll die Bahn von Stargardt nach Posen denZweck haben, das merkantile Interesse zwischen Stettin und Posenzu vermitteln, so kann sie nicht anders als über Landsberg gehen." Dieselbe Unbestimmtheit, wie über den Ausgangspunktder Hauptbahn herrscht also auch über die Verbindung zwischenStettin und Posen, die wir in der geraden Richtung, zwischen Drie-sen und Filehne die Hauptbahn schneidend, geführt zu sehen wün-schen, weil sie auf diesem Wege am meisten geeignet erscheint,zurVerbindung der östlichen Provinzen unter sich" zu dienen. Ein sol-cher Zweck würde nicht mehr vollständig erreicht werden, wenn dieHauptbahn, die von unserm Herrn Gegner angegebene Richtung ver-folgte, welche in dieser Beziehung allerdings noch bei weitem dervon Pommersch Stargardt nach Dirschau zielenden Richtung derHauptbahn vorzuziehen wäre, durch welche die Bedingungder Ver-bindung der Provinzen unter sich" in Beziehung auf die Verbindungzwischen Preußen, Posen und der Neumark so gut wie ganz unbe-rücksichtigt bliebe, während Hinterpommern nur unerheblichen Nutzendavon ziehen könnte. Soll eine Eisenbahn dieser Provinz wahrhaf-ten Vortheil bringen, so könnte csnur eine solche sein, welche sichder Küste mehr nähernd, die Städte Colberg, Eöslin,, Stolpe rc.in ihren Bereich zöge. Diese Linie wäre die geeignetste zweite