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Fünfte« Kapitel.
oder (3)
x*->-U' —
Nun ist aber aus (2)
N -
dx
2x^8 '
folglich nimmt (3) die Form an:
b' ?
1-
(2x—s)' s"
mithin
, ab x
x — 4l n-s- , ^ — V
Hätte man die Gleichung (1) nach U aufgelöst, und dann die ge-wöhnliche Methode angewandt, so würde die Rechnung beschwerlichergeworden sein.
-v. Kürzeste Linie auf dem geraden Kegel.
!ll6 (Fig. 57) sei die Axe des geraden Kegels ^63, ^6 — 8die Kante desselben, ^>1 — r der Radius seiner Basis, man sollzwischen zwei gegebenen Punkten ^ und 6 der krummen Oberflächedie kürzeste Linie bestimmen.
Man ziehe aus 6 eine beliebige Kante des Kegels, welche denGrundkreis in 6, die kürzeste Linie in 6 schneiden möge, verbindeferner 6 mit ük, und bezeichne 66 mit x, W.mit 6. Als-dann kommt es darauf an eine Gleichung zwischen x und S zu fin-den; denn aus derselben könnte man zu jedem beliebigen 6 das zu-gehörige x, also den entsprechenden Punkt auf der kürzesten Liniefinden. Die Lage des Punktes 6 sei nun gegeben durch 66 — sund W. älllv --- «.
Wickelt man den Kegel ab, so verwandelt sich seine Oberflächein den Kreissektor ^,'6'^,, die Peripherie des Grundkreises in denBogen Die kürzeste Linie ^66 aber geht in die Gerade
^'6'6' über, weil beim Abwickeln des Kegels die Längen aller Cur-ven auf seiner Oberfläche unverändert bleiben, und die Gerade diekürzeste Linie zwischen zwei Punkten ist.
Die Länge dieser kürzesten Linie kann man daher unmittelbaraus dem Dreieck ^'6'6' berechnen, indem der Winkel ^'6'6' — «'