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Sylvicultura oeconomica oder hausswirthliche Nachricht und naturmässige Anweisung zur wilden Baum-Zucht : nebst gründlicher Darstellung, wie zuförderst durch göttliches Benedeyen dem allenthalben und insgemein einreissenden grossen Holtz-Mangel, vermittelst Sae-, Pflanz- und Versetzung vielerhand Bäume zu rathen, auch also durch Anflug und Wiederwachs des so wohl guten und schleunig anwachsend, als andern gewüchsig und nützlichen Holtzes, gantz öde und abgetriebene Holtz-Ländereyen, Plätze und wiederum holtzreich, nütz und brauchbar zu machen ... / Hannss Carl von Carlowitz : alles zu nothdürftiger Versorgung des Hauss-, Bau-, Brau-, Berg- und Schmeltz-Wesens, und wie eine immerwährende Holtz-Nutzung Land und Leuten, auch jedem Hauss-Wirthe unschätzbaren grossen Aufnehmen, pfleglich und füglich zu erziehlen und einzuführen : worbey zugleich eine gründliche Nachricht von dem in Churfl. Sächs. Landen gefundenen Turff, desen natürliche Beschaffenheit, grossen Nutzen, Gebrauch und nützlichen Verkohlung befindlich
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rste Kapitel

Von denen vorigen grossen, auch noch ietzo befindlichen

Wäldern in Teutschland.

§. l. Deutschlands Beschaffenheit izu lacitt Zeiten. Vom Hartz-Wald oder 8^lva ^lerc^njz,dessen Benennung und Größe.

§. 2. Griechische und LateinischeLcriptores von der TeutschenWäldern. Der Römer 8mckum

6eoßrapslicum. ,

§. z. Ursachen, warum die Teut-schen grosse Wälder geliebct.Land-Wehren was die gewe-sen. Vom Knickicht und dessenBenennung.

§. 4. Heutiger Zustand und gros-

ser Nutzen derer Wälder inTeutschland.

§. 5. Vom jetzigen Hartz-Wald.

§. 6. Wälder ausserhalb Teutsch-land.

§. 7. Pyrbäumer - Wald in§rayn.

§. 8- Wälder in Bayer-Land und

Meisten.

§. 9. Wälder in Teutschland sindietzo sehr entblöset.

L. io. Ob in den warmen Ländernmehr Nutzung aus den Bäumenzu ziehen/ als in den kalten.

§- r.

^Ie düster das alte Teutsch-land vor Zeiten wegen derungeheuren grossen Wäl-der muß ausgesehen ha-ben, kan man aus demcorn. ^aciro in, 5ten Ca-pitel seines Buchs, so ersonderlich von Teutschland geschrieben, ab-nehmen. IV-ri a» saget er, in UniversumL>1vi8lmrnZrr ampaluäibm tcoäa: Das^and ist überall fürchterlich, entwederwegen der Wälder, oder sumpfig, wegenCarlowiyens W.B.Z. Erster Theil.

der Moräste. Ja es scheinet, daß durchgantz Teutschland und an deren Grantzenein meist in - und an - einander Hangendercomiimirlicher Wald gewesen, so von de-nen Römern I^Lirc.vnix, von de-nen Teutschen aber, der Hartz - oderSchwartz - Wald genennet worden, entwe-der wegendcs vielen Haches, oder, daß er,wegen der vielen dicken und hohen Bäume,gantz schwach und düster von aussen und inDurchreisen, anzusehen gewesen, weil dieSonne ihre Strahlen und Licht nicht durch-A 2 werffen