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Vollständiges Lehrgebäude der ganzen Optik, oder der Sehe-Spiegel- und Strahlbrech-Kunst : darinn die Gründe derselben theoretische und practisch vorgetragen, die Verfertigung der Maschinen und Instrumente, die Zubereitung aller Arten von Spiegeln und optischen Gläsern deutlich gelehret, auch der Gebrauch derselben bey den Experimenten gezeiget wird / von C. L. D.
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174
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Fig. 4.

174 II. Theil Cap. XII. Von der

2. Nimt man die beliebige Weite C, und ziehet die radios Fh.F B, ſuchet ihre Zuruͤckſchlagung im Anfal, da man den Winkel, welch

der ins Auge zuruͤckfallende radius CF, mit der verlaͤngerten Linie 405machet, nemlich der Winkel III, dem Winkel gleich machet, den der afallende rachus C., mit der Linie A C, machet, ꝛc. welche, auf dieſe Ar,gefundene Winkel, wenn die Seiten an dem Prisma, ſo wohl als die Winkelgleich ſind, leicht auf die andere Seite koͤnnen uͤbergetragen werden, da moſonſt, wo die Seiten und Winkel ungleich, andere ſuchen muß. ö3. Machet man den Hauptriß, deſſen eine und jede Seiten ſich, nulder Ausdehnung des Winkels im Fuͤnſeck, richten muß, wie A B oder atheilet ihn in zwey Theile, weil wir nur zwey Seiten zu praͤſentiren haben,Hoͤhe beo nach aber, theilet man denſelben in mehrere Theile, wiewohl 0auch die Linie a b in mehrere, aber gleiche Theile, theilen darf. a4. Traͤget man auf einen beſondern Platz, auf eine gerade Linie, 1Weite P C, von 4. in l, und die Weite F A, von 4. in JI; richtet autund 1. Perpendicularlinien I. e, II. f, auf, ſo der Aughoͤhe gleich 100auf 4. aber ſetzet man die Hohe des Prisma, welche man in ſo viel T 0theilet, als der Hauptriß halt, nemlich in 4, 5, 6, 7, 8. 05. Ziehet man durch die Puncte 5, 6, 7, 8. gerade Linien, und zerſtlich aus e, bis ſie die untere Linie in J, I, I, l. beruͤhren, desgleichen Ndere, aus f, durch eben dieſe Puncte bis 2, 2, 2, 2. ö6. Darauf traͤget man die Weiten 4. J. ordentlich, eine nach der 90dern, von C gegen L und N. hernach die andern 4. 2. von A gegenund von k, gegen O. Dieſe Puncte haͤnget man durch Querlinien zuſemen, traͤget die Theile des Bildes, aus dem Hauptriſſe, in ihre angew ene Plaͤtzlein, wie die Zahlen zeigen. Wenn man nun das fuͤnfeckigte 9ma in J. S* ſtellet, ſo wird das Auge, in der Weite CF Fig 4. und 1Höhe J. e F. g. 5. durch das Loͤchlein eines aufgerichteten Bretleins, die/ſtreuete Figur nach Wunſch erblicken. C. p. 6.

III.u einem Sechsſeitigen Spiegel. Let/r. Wird die balis A B C 5 f des pilematiſchen Spiegels vaialsdenn ſetzet man den Diſtanz oder Augpunct, von C in P, und ziehedemſelben die Linien PA, FB. PC, F, F. an2. Dieſer Linien zuruͤckfallende Stralen zu finden, beſchreibet mas CiC, auf die, zu beyden Seiten, verlängerte Spiegelecke B C den halben