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von Abnormitäten und Monstruositäten habe ich weggelassen,trotzdem ich selbe für sehr wichtig halte, weil sich verun-staltete Thiere und Gehäuse von allen Arten finden müssen,wenn sie mehr beachtet werden. Ich möchte aber bitten,denselben die grösste Aufmerksamkeit zuzuwenden. Umferner das Büchlein möglichst wenig umfangreich zu machen,habe ich anatomische Beschreibungen nicht eingemischt,sondern nur jene Werke citirt, wo selbe zu finden sind.
Die Benennung der einzelnen Gehäusetheile werde ichan geeigneten Stellen einfügen; Bemerkungen über Lebens-gewohnheiten, Aufenthaltsorte und Präpariren der Gehäusestelle ich dem beschreibenden Theile voran, um dem wenigergewandten Sammler einige Anleitungen zu geben.
Gewohnheiten und Lebensweise der Thiere.
Mollusken können in jeder Jahreszeit gesammelt werden,selbst während der Wintermonate, wenn nicht die Schneedeckeund Prost das Hervorkriechen der Thiere aus ihren Schlupfwin-keln verhindert. Die Extreme unseres Klimas, grosse Hitzeund Trockenheit und grosse Kälte veranlassen die Molluskensich nach schützenden Orten umzusehen und sich in Versteckezu begeben. Die meisten unserer Gehäuseschnecken bleibenauch den ganzen Winter über verborgen und halten eineArt Winterschlaf ein, während nur wenige Species sichinnerhalb der wärmsten und trockensten Jahreszeit im feuch-ten Boden verkriechen, mit dem Eintreten feuchter Witter-ung aber sofort wieder an der Oberfläche erscheinen. EinigeNacktschnecken und jene Genera, welche eine kleine Schalebesitzen, die das Thier nicht völlig bergen kann, (Gen.Daudebardia und Vitrina) leiden am wenigsten durch Kälteund ziehen sich am wenigsten vor derselben zurück, indem sie anProst freien Wintertagen, sofort wieder ihrer Nahrung nach-gehen, und unter todem Laube munter umherkriehen. Ganzähnlich verhalten sich einige Species anderer Genera, welche anQuellen leben, deren natürliche Wärme die Decke faulendenLaubes den Winter über, wenigstens in ihren unteren Schich-ten, vor Prost schützt. Die meisten Gehäuseschnecken ver-kriechen sich dagegen an schützende Orte, unter die Laub-decke der Wälder, unter Steine, in Erdlöcher und Felsen-