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mnskel durchschneidet; wenn dies geschehen ist, öffnet sichdie Schale und der Schultermuskel kann dann ebenfallsleicht durchschnitten werden. Bei den kleineren und klein-sten Bivalven werden die fhiere am besten langsam einge-trocknet, nachdem man sie einige Tage der Luft ausgesetzthat, um das sie umgebende und ein Theil des aufgenomme-nen Wassers verdunsten zu lassen. Wenn das Thier ausdem Gehäuse entfernt ist, muss dasselbe durch feuchtesAbbürsten mit einem alten Zahnbürstehen gereinigt werden.Erst wenn dies geschehen, kann das Trocknen der Gehäusebeziehungsweise Eintrocknen der Thiere in die Gehäusebewerkstelligt werden. Das Einölen getrockneter Gehäusekann ich nicht empfehlen, weil sich der Staub an auf dieseWeise behandelte Concbylien fest setzt. *
Für die kleineren Arten empfiehlt sich das Einlegen inkleine Glasröhrchen, die mit Kork - oder Baumwollpfropfenverschlossen werden, und in denen zugleich die Etiquettendie stets den Fundort enthalten müssen, gesteckt werden.Auf diese Weise werden die Gehäuse vor Licht und Staubvollständig geschützt und es kann keine Verwechslung derEtiquetten stattfinden. Wenn man dann die einzelnen Generain Pappschachteln einlegt, nehmen sie in der Sammlungsehr wenig Baum ein, und können ohne Mühe zum Versandtverpackt werden. Die grösseren Arten müssen in offenenSchächtelchen eingelegt und diese in flache Schubladen ge-stellt werden. —
Am lästigsten ist das Reinigen der Gehäuse auf mehr-tägigen Sammeltouren. Ich nehme stets ein kleines Rechaudmit, um mit demselben heisses Wasser zu bereiten, und diegrösseren Land- und Wasserschneeken jeden Tag töden unddas Thier aus dem Gehäuse ziehen zu können. KleinereSchnecken, die Clausilien, Pupeen, Bulimineen und dieDeckelschnecken, kann man lebend mehrere Tage zwischenganz trockenem Moose in den Sammelgläschen aufbewahren,wenn man sie einige Zeit trocknender Luft ausgesetzt hat,um ihren Wassergehalt zu verringern. Dasselbe muss beiden Wasserschneeken und den Cycladeen geschehen. Aufwenige Tage lassen sich selbst Wasserschnecken lebendin Gläschen erhalten, wenn man sie zwischen leicht ange-feuchtetes Moos bettet, das Moos täglich wechselt, und das