2. Datidebar dia brev ipes , Firussac.
Helte brevipes, F&russac. Essai p, 45 u. liist. p. 29 Nr. 1 t. 10 fig. 1. — Drapar-naud, liist. 1805 p. 119 t. 8 fig. 30—33.
Daudebardia brevipes, Cherna., nov. ed. p. 4 t. 1 fig. 10—12.
HeUcophanta brevipes, 0. Pfeiffer, Naturg. III. p. 12 t. 1 fig. 1. 3.
„ Hartmann, Erd- u. Süssw.-Gast. p. 10 t. 4 fig. 1—7.
Anatomie: A. Schmidt, Stylom. p. 50 t. 14 fig. 111. (Geschlechts-apparat}.
Thier: Aeusserlich wenigstens vondem der vorigen Art nicht verschieden.
Gehäuse: klein, niedergedrückt,durchbohrt; das Gewinde, aus 2— 2 1 l%Umgängen bestehend, ist sehr klein undmacht kaum V 3 der ganzen Gehäuselängeaus; die sehr flachen, durch eine ziemlich seichte Naht ver-bundenen Umgänge erweitern sich sehr rasch ; Mündung rund-lich , sehr gross, länger als breit, sehr schief, indem dieUnterseite des Gehäuses sehr zurückbleibt. Mundsaum scharf;Gehäusefarbe röthlich-gelb; Epidermis glatt und glänzend,kaum gestreift.
Länge 4.5 mm. Breite 3.3 mm. Höhe 1.5 mm.
Wohnort: Wie die vorige Art und meistens mitderselben zusammenlebend;
"Verbreitung: Wie die Vorige. Fundorte: München und Dinkelscherben in Baiern ; am Gebhardsberge bei Bre genz , bei Oonstanz und Heidelberg , hei Dossenheim , bei Eber bach in Baden , bei Aschaffenburg , bei Lahneck in Nassau,hei Eisenberg im Altenburgisehen, bei Bonn und Boppard ;im Siebengebirge ; bei Tharand in Sachsen ; hei Hosterwitz und im Schlesierthale in Schlesien. —
Bemerkung. Die Schälchen der Daudeb. brevipesunterscheiden sich sehr deutlich von jenen der D. rufa,durch die weit rascher zunehmenden Umgänge und dieinfolge dieses Umstandes mehr erweiterte Mündung, sowiedurch das weit kleinere Gewinde. Der Nabel ist beibeiden Arten von gleicher Weite. — Schon verhältniss-mässig junge Thiere sind sehr leicht nach diesen Merk-malen zu unterscheiden, obwohl in den allererstenJugendzuständen eine ziemliche Veränderung des Verhält-nisses zwischen Thier und Schale vor sich geht. Sehr junge
Fig. 7.
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Daud. brevipes H.