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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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Thiere sind nämlich sehr beträchtlich kleiner als alte, in Rück besicht auf ihre Grösse gegenüber dem Gehäuse, und es scheint, Ndass zwischen Thier und Gehäuse ein ungleichmässiges leWachsthum besteht, dass das Thier rascher wächst, als das 0Gehäuse, und dass sich darnach in den aller ersten Jugend- MStadien das Thier gänzlich im Gehäuse bergen kann. Bei glThieren von 5 mm. Länge ist das Gehäuse 2.2 mm lang, mnimmt also fast die Hälfte der ganzen Thierlänge ein, bwährend es .bei ausgewachsenen Thieren kaum 1 / 3 dessen seLänge bedeckt. —

Bemerkung. Bourguignat. führt D. rufa u. brevipesvon Buchsweiler, Schlettstat, Mülhausen und Thann imEisass auf. Da sie jedoch weder Haggenmüller noch einneuerer Sammler aus dem wiedergewonnenen Eisass erwähnt, Pmöchte ich deren Yorkommen bezweifeln. — (

3. Daudebardia Heldii, Ctessin.

Hmdebardia nivalis, Clessin, Excurs. Fauna 1 Aufl. p. 49. fig. 15. ^

B Heldii, Clessin, Malak. Bl. 1872. XIX. Bd. p. 72. fig. 1—7. 1

1

Thier schmal und ziemlich zart; im Verhältnisse zum ]Gehäuse gegenüber den beiden 1

andern deutschen Species ziemlich j

klein; selbst ausgestreckt nurnocheinmal so lang als das Ge-häuse. Fuss schmal, deutlich ab-gesetzt; Sohle schmal, weiss;

Schwanz zugespitzt, dessen Spitzedas Gehäuse kaum überragend;Rücken sehr fein gerunzelt, leichtschwärzlichgrau, am Kopfe dunk-ler, gegen das Gehäuse zu heller werdend. Die 2 Rücken-und Seitenstreifen schwach, doch deutlich; leicht divergirend;Augenträger ziemlich lang, am Ende leicht kolbig, schwärz-lich ; Fühler kurz; Mantel klein, ganz vom Gehäuse bedeckt;Athemloch gross, unter der Ecke des Gehäuses; Thier ziem-lich lebhaft.

Länge des Thieres 7 Mm.

, Gehäuse: gross im Verhältniss zum Thiere, mehrrundlich als länglich; offen genabelt; Nabel etwas weiter als

Fig. 8.

D. nivalis Ben.