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bei D. rufa und brevipes. Umgänge durch ziemlich tiefeNaht getrennt, gleichmässig und ziemlich rasch zu nehmend;letzter Umgang nicht so sehr erweitert, und namentlich dieOberseite desselben nicht so weit vorgezogen; wodurch dieMündung weit weniger schief wird; Oberfläche glatt undglänzend; leicht goldgelb gefärbt, mit sehr feinen, unregel-mässigen Zuwachsstreifen, fast etwas durchscheinender alsbei D. rufa. — Das Gehäuse liegt auf der rechten Hinter-seite des Thieres, flach angedrückt. —
Länge 3.5 mm. Breite 2.5 mm. Höhe 1.3 mm.
Wohnort: wie die vor. Arten.
Verbreitung: Bis jetzt nur in ganz wenigen Exem-plaren bei Grosshessellohe von Dr. Held und hei Schöneberg (Station Dinkelscherben ) gefunden.
Bemerkung. Die vorstehende Art ist durch denweiteren Nabel, durch das gleichförmigere Gewinde und dieweit geringere Weite der Mündung ausgezeichnet. DieMündung ist kaum die Hälfte so weit, wie bei den beidenvorstehenden Arten, und das Gehäuse nähert sich damit inmancher Hinsicht der Gehäuseform der Hyalinen. — Daud.Heldii scheint noch weit verborgener zu leben als die vori-gen Arten; ich habe das Thier eine Zeitlang lebend be-obachtet, was mir aber dadurch fast unmöglich wurde, dasssie fast immer in der Erde sich verborgen hielt.
Kobelt widerspricht meiner Annahme bezüglich derIdentität der sicilianisehen Daud. nivalis Benoit, (Illust,test. estram. Sicilia 1847. p. 53 t. 1. f. 8) die ich nichtin Originalen gesehen habe. Ich folge daher seiner Auto-rität. •—
II. Familie. Vitrinidae,
Thier ohne Schwanzdrüse; Fusssoble längs getheilt,Fusssaum deutlich; Kiefer glatt; Zunge meist in 3 Feldergetheilt, von denen das mittere Feld 2—3 spitzige, die Sei-tenfelder einzaekige, hackenförmige Zähne haben. Geschlechts-apparat ohne Anhangdrüsen und ohne Pfeilsack (mit Aus-nahme des Gen. Zonitoides Lehm.). Nervensystem : verkürzte,