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en der Thiers vielfache Aufklärungen gebracht haben, kannich an der Gruppirung, die ich in der ersten Auflage ange-[ as nommen hatte, nicht mehr festhalten. Selbst die weitereler Theilung in Subfamilien scheint mir nicht mehr gerecht-fertigt, da sich selbe vorzugsweise auf die äussere Formstützen würde, welche nun nach Vervollkommnung unsereranatomischen Verhältnissen sich als von hedeutend ge-ig,] ringerem Werthe zeigte, als bisher allgemein angenommenwurde.
ln.
1. Genus Amalia Moq,iiin-Tandon.
Umax, Sect. Amalia Moq. Tand. hist. nat. II. p. 39. 1855. — Amalia HeynemannMalak. Bl. VIII p. 154. 1861. — Kobelt. Nassau, p. 71. 1871.
Thier nackt, Mantel (Schild) gekörnelt, hinten ansge-buchtet, Athemloch hinter der Mitte des Schildes, Mittel-linie des Rückens vom Mantelende ab in seiner ganzenLänge gekielt; Sculptur aus flachen, zwischen den Längs-furchen in Längsreihen hintereinander liegenden Runzelnbestehend; Sohle in drei Längsfelder getheilt; unter demMantel eine kalkige, am Rande nicht häutige Platte. Kieferglatt, mit einem in der Mitte gelegenen fast zahnartigenVorsprunge. Fussdrüse lang und frei, Darm mit 4 Win-dungen, (wie bei Gen. Helix); Geschlechtsorgane mit beson-deren Enddrüsen (wie bei Gen. Helix), Copula mit Hülfeeiner Spermatophora, dazu eine besonders umgebildete Streckeam Eileiter .
Verbreitung: Die Arten des Genus, von denen nur2 in Deutschland leben, finden sich in Mittel- und Südeuropa ,Kordafrika und Westasien zerstreut.
lieber sicht der Arten.
im.
md
tal-
lem
nie
1. Thier von röthlich- grauer Farbemit schwarzen Punkten besetzt,
Sohle weissgelb. 1 Am. marginata Drap.
2. Thier von mehr dunkler Farbe
Sohle grau 2 Am. gracilis Leydig.