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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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49
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sehen Wellenlinien bedeckt; Athemloeh hinter der Mitte derrechten Schildrandes; Geschlechtsöffnung hinter dem rechtenFühler; Schwanzschleimdrüse fehlt; Sohle dreitheilig; Kieferhalbmondförmig, sattelartig über eine Fläche gebogen, miteinem kegelförmigen zahnartigen Vorsprunge am äusserenconcaven Rande; Zunge in ein Mittel- und 2 Seitenfelderzerfallend; Zähne des Mittelfeldes 13 spitzig; jene derSeitenfelder hackig gekrümmt. Fussdrüse sehr lang, imFuss eingebettet, Darm vier oder mehrfach gewunden;Geschlechtsorgane ohne Enddrüsen, ohne Spermatophora undderen Drüse. Unter dem Schilde ein kleines Kalkplätt-chen mit häutigem Rande, das am oberen Ende rechts dieEmbryonalwindung zeigt.

Verbreitung: Das Gen. Limax ist nicht nur überganz Deutschland , sondern auch über ganz Europa verbrei-tet. Die meisten Species sind gemein, und finden sich überdas ganze Gebiet zerstreut.

Bemerkung. Die Thiere sind sehr beweglich undlebhaft und halten sich an feuchten Orten, in Mauerritzen,Baumlöchern, unter am Boden liegenden Steinen, im faulen-den Laube etc. auf, kommen aber nur bei Regen oder sehrfeuchter Witterung aus ihren Verstecken hervor. MancheArten kriechen sogar bei nassem Wetter an Bäumen, Mauernoder Felsen, in die Höhe. Ihrem Gebisse nach sind siezwar mehr auf Fleischnahrung angewiesen und sie fressenauch oft andere Schnecken auf; nichts destoweniger ernährensie sich vorzugsweise von Pflanzenstoffen und besondersfressen sie gerne Pilze. Ihre durchsichtigen gelblichenEier, die bei den grösseren Arten oval, bei den kleinerenrund sind, legen sie an feuchten Orten im Mulm faulenderBaumstrünke, in Erdgrübchen oder im faulenden Laube ab.Meistens sind sie in Schnüren häufchenweise geordnet, nurL. arborum legt sie einzeln. Die Bestimmung der Artennamentlich der jüngeren Thiere ist sehr schwierig, weil dieThiere in sehr differirenden Färbungen verkommen undnamentlich, weil mit zunehmendem Alter nicht nur dieFarbe wechselt, sondern auch die Runzeln der Haut sichändern. Volle Sicherheit bezüglich der Arten kann nurdurch die anatomische Untersuchung gewonnen werden. Dr.H. Simroth hat die Windungszahl des Darmes und den Ge-

Cle s s in, Fauna. 4