Farbenabänderungen bei derFig. 15. vorstehenden Art sehr beträchtlich; diegraue Grundfarbe nimmt alle möglichenFarbennuancen an, und es finden sichThiere von sehr heller fast weisslieher,von röthlicber, von brauner, von lila undselbst von gelblicher Färbung. EbensoKaikpiattohen^Kiefer wec ] ase it die Zeichnung, die mehr oder
weniger deutlich durch dunkleres Grau-braun oder Schwarz hervortritt, dabei aber auch wieder inder Form sehr veränderlich ist. — Von allen Species ihresGenus ist die vorstehende die veränderlichste in Bezug aufFärbung.
Grössenverschiedenheiten: Auch diese sind ziem-lich beträchtlich, haben aber wohl nur in der grösserenMenge der Nahrung und der grösseren oder geringer Feuch-tigkeit ihrer Wohnstelle ihren Grund.
Wohnort: An feuchten, schattigen Stellen in Gärten,Wäldern, Feldern und auf Wiesen.
Verbreituug: Im ganzen Gebiete; gehört zu dengemeinsten Arten.
Bemerkung: L. agrestis wird sehr oft durch ihregrosse Vermehrung lästig und richtet dann in Pflanzencul-turen grossen Schaden an. Wenn nämlich die Entwick-lungsperiode ihrer Eier durch feuchte, regnerische Witterungbegünstigt wird, kommen fast sämmtliehe zum Auskriechenund die heisshungrige Menge sucht dann an den Pflanzenjeder Art ihren Hunger zu stillen, wobei sie natürlich diezartesten jungen Triebe bevorzugen. Sie sind vorzugsweiseNachtthiere, -welche sich bei Tag unter Steinen, faulemHolze, feuchten Erdschollen verborgen halten, bei Eintrittder Dämmerung aber hervorkommen, um ihrer Nahrungnachzugehen.
3. Section Heynemannia West.
Schild rückwärts verlängert winkelig; Darm mit 6Windungen; rechtes Ommatophor um den Penis. — Penisretractor auf oder hinter der Niere.