56
Fig. 16.
Kalkplättchen: eiförmig, vorne schmäler als hinten,am vorderen Ende rechts der Wirbel ge-legen, als nagelartiges Köpfchen hervor-tretend, um welchen sich in flachenBogen die Zuwachsstreifen, anlagern. —Unterseite etwas concav. —
Länge 12 mm, Breite 6.3 mm.Grössenunterschiede: Es' ist
Kiefer u. Kaikpiättchen schwer, für das Thier ein normales Län-v. l. cmereo-mger. g en mass festzustellen, an dem sich erken-nen lässt, ob eine ausgewachsene Schnecke vorliegt. Ambesten lässt sich diess an der groben Kunzelung der Hauterkennen.
Farbenänderungen: Diese sind für die vorliegendeArt sehr beträchtlich und erstrecken sich nicht nur aufdie Farbe des Rückens, sondern auch auf jene der Sohle.Dr. H. Simroth hat durch Untersuchung der anatomischenVerhältnisse der treffenden Arten nachgewiesen, dass dieArtberechtung der bisher als selbstständige Species betrach-teten L. cinereus — und L. unicolor nicht haltbar ist, weilzwischen diesen und L. cinereo-niger gar keine anatomischeVerschiedenheiten bestehen, und nur die Färbung und Zeich-nung des Thieres oder dessen Sohle eine andere ist. Ichkann desshalb beide bisher von L. cinereo-niger getrenntenArten nur mehr als Varietäten betrachten und nehme dess-halb als Artnamen für die 3 vereinigten Formen den NamenLimax maximus an. Die Art spaltet sich demnach in fol-gende 3 Varitäten.
Var. cinereo-niger Wolf. inSturm’sFauna, 1882VI. Bd. I. Heft t. 3. — GoldfussRheinpr. p. 63 t. 2 flg. 2. — Heynemann Malak. Bl. X. 1862 p. 204 t. 2fig. 3. — Kobelt, Nassau p. 74. — Lehmann, Stettin t. 3 fig. 6, 6 b. —Leydig Hautdecke, p. 70. — F. Wiegmann, Jahrb. mal. Ges. III. p. 197.t. 6 fig. 1—8 u. t. 7 fig. 21—25.
Thier: sehr gross; Schild ungefleckt; Sohle: die Sei-tenfelder schwarzgrau, das Mittelfeld weiss. — Grundfarbeweissgrau, aschgrau oder schwarz; ohne oder mit gelblichenRücken- und Kielstreifen.
Länge 150 mm, Breite 20 mm.
Farbenabänderungen: Sehr mannigfaltig, nichtnur bezüglich der Grundfarbe, sondern auch der Zeichnung