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Kalkplättchen, entspricht jenem von L. cinereo-niger.
Farbenänderungen: Nicht bedeutend. Prof. Leydiggibt für seinen Limax montanus mattgrau oder graubraunals Grundfarbe an und spricht von verwaschenen dunklenFlecken, die auch über den Schild gehen. — Diese Färbungentspricht bei seiner Längenangabe von 90—100 mm, nichtvöllig erwachsenen Thieren, die in noch jugendlicheremAlter nicht von gleich grossen Thieren der beiden anderenVarietäten zu unterscheiden sind.
Wohnort: unter toden Laube, in Kellern.
Verbreitung: Frankfurt am Main , im botanischenGarten; Sehwalbach (Heynem.); Ramsau bei Berchtesgaden ,Insel Herrenchiemsee , Tübingen, an der Milseburg auf derRhön (Leydig). In Böhmen (Slavik). — Wahrscheinlichfindet sich auch diese Varietät über ganz Deutschland ver-breitet.
4. Limax tenellus Nilsson.
Limax tenellus Nilsson, hist. moll. Suec. 1822 p. 10 .
— flavus Müller, Verm. hist. II. 1774 p. 10 Nro. 208 pars. 2 a. (?).
— cereus Held, Progr. der Kreis- Landw. u. Gewerbesch. München . 1848149.
p. 15.
— cinctus Müller, Verm. hist. II. 1774. p. 9. (wahrscheinlich).
— — Heynemann, Mal. Bl. YIII. 1861. p. 100. u. IX. 1862 p. 56 u. X1862. p. 210 t. 3 fig. 4.
— — Lehmann, Stettin . 1872. p. 39. t. 4 u. 8 fig. 9. — Leydig, Hautdecke1876 p. 78 t. 9 fig. 4.
Anatomie: Heynemann Mal. Bl. X.fig. 4(Radula). — Lehmann 1. c.
Thier: Körper halbstielrund, Wölbung des Rückensmassig hoch, nach vorne etwas verschmälert, noch hintenlang und spitz ausgezogen; Augenträger pfriemenförmig,geknöpft, 7 i /ä mm lang; Fühler cylindrisch, 3 mm lang,Nacken mit stark erhobener Mittellinie; Kopf klein, Schild
Fig. 19.
Lim. tenellus Nils.
vorne abgerundet, nach rückwärts rundlich abgestutzt, inder Gegend der Kalkplatte etwas gebuckelt; 6 mm lang,