binde, die über den Kiel bis zum Schwänze fortziebt; nebenderselben ist die Grundfarbe am dunkelsten. Kopf, Augen-träger, Kühler und Sohlenrand heller; die Augenträger habeneinen dunkleren Streifen, der über den Nacken, fortläuft;auch am Schilde ist jederseits ein dunkleres, oft verwasche-nes Längsband. — Penis mit Enddrüse; der Penis retractorentspringt neben der Aorta. — Kiefer mit breitem stumpfemMittelzahn, der etwa den dritten Theil des ganzen concavenBandes einnimmt. Die beiden seitlichen Flügel breit. Zungemit etwa 82 Längs- und 104—107 Querreihen von Zähnenbesetzt. Zähne des Mittelfeldes stumpf und breit, von lan-zettförmiger Gestalt, ohne Seitenzähnchen; Zähne der Sei-tenfelder stumpf, an den Spitzen abgerundet, die äusserstenmit sehr kleinen Widerhacken versehen.
Länge des Thieres 70 mm, Breite 6 mm.
Kalkplättchen: länglich viereckig mit abgerundetenEcken; durchscheinend, unten wenigconcav, oben mit deutlichem, wenig er-habenem , nahe am Bande gelegenen,etwas aus der Mitte gerückten Wirbel.
Zuwachsstreifen sehr schwach markirt.
Länge 6 mm, Breite 4 mm.
Farbenabänderungen: Nichtbedeutend; Die Grundfarbe differirtzwischen hellerem oder dunklerem Grau, manchmal mit mehroder weniger ausgeprägter röthlicher Mischung; die Bändersind bald heller, bald dunkler.
Wohnort: In feuchten Laubwaldungen, an Quellenund Bachufern unter Moos und todem Laube; immer anund um Baumbeständen.
Verbreitung. Im ganzen Gebiete.
Bemerkung: Die hübsche Art ist an lebenden Exem-plaren an dem durchscheinenden Hintertheile leicht zu er-kennen. Sie hält sich vorzugsweise an Bäumen auf, an deremStamme sie bei Begen in die Höhe steigt; bei trockenemWetter versteckt sie sich in Astlöcher und Eindenspalten,wo man oft mehrere Thiere zusammengedrängt finden kann.Im Winter verkriecht sie sich in den Boden.
Fig. 24.
Kiefer u. Kalkplättchenvon Lim. arborum.
C1 e s s i n, Fauna.
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