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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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81
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halb eine der selteneren Arten. Im Süden und in denAlpen häufiger als im Norden, überhaupt mehr in den Ge-birgen, als in der Ebene. Fundorte: Dachau, Lindau, Bam-berg, fränkische Schweiz in Bayern, Fürstenstein in Schlesien,Wehlen, Loschnitz, Mordgrund, Meissen , Dippoldswalde,Zwickau in Sachsen , in Mecklenburg.

Bemerkung. Die vorstehende Art ist von allenübrigen Species ihrer Gruppe durch den engen Nabel aus-gezeichnet, an dem sie sicher erkannt werden kann.

2. Hyalinja- cellaria, Müller. / ^

Helix cellaria, Müller, Verm. hist. II. p. 28. Nr. 280. — C. Pfeiffer, Naturgesch.I. p. 42 t. 2. fig. 29. 30.

— Kossm. Jcon. fig. 22 und 527. — Chemnitz 2. Ausg. Nro. 517 t. 84 fig.8 — 10 .

— Slavik. Moll. Böhmens , p. 103 t. 2 fig. 32. 33. — Kobelt, Nassau p. 89.t. 1 fig. 10.

Anatomie: Lehmann. Stettin , p. 58 t. 9. fig. 10.

Thier: sehr schlank, weisslich, Kopf, Augenträger undRücken schieferblau; vorne rundlich abgestutzt, hinten langausgezogen; Schwanz sehr langsam zugespitzt; Augenträgercylindrisch, oben geknöpft, Fühler cylindrisch. Mantel auf-getrieben, durchscheinend, mit schwärzlichen Punkten undbräunlichen Flecken; Kiefer halbmondförmig gebogen, derconcave Rand flacher gestreckt, als der convexe. Radula:29 Längsreihen; Mittelzahn klein 3 spitzig; 2, selten 3 un-symmetrische grosse Nebenzähne; 10—12 hackenförmigeZähne der Seitenfelder.

Gehäuse: offengenabelt, niedergedrückt, durchscheinend,sehr glänzend, auf der Oberseite etwas gestreift, gelblich;

Fig. 33.

H. cellaria M.

Clessin, Fauna.

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