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Unterseite glatter, weisslich ; Gewinde wenig erhoben, aus5—6 Umgängen bestehend, welche eine schief-ovale Formhaben, und sehr langsam zunehmen; dabei legen sie sich soaufeinander, dass das Gewinde oberseits sehr enge wird, derletzte Umgang aber an Breite sehr bedeutend überwiegt,ohne sich gegen die Mündung ungewöhnlich zu erweitern;Naht vertieft; Nabel ziemlich weit und tief; Mündung sehrschief-mondförmig , gedrückt, breiter als hoch; Mundsaumscharf, nicht erweitert.
Durchm. 12 mm, Höhe 3.4 mm.
Grössen unterschiede. Für die vorstehende Artnicht von Bedeutung und nur wenig unter dem obigenMaase zurückbleibend; ausgewachsene Exemplare mit 6 Um-gängen sind allerdings ziemlich schwer zu bekommen.
Farbenabänderungen. H. eellaria ist in derRegel von gelblicher Farbe, nur die an durch Bewässerungfeuchten Stellen (Quellen, Bachränder) lebenden Exemplareerhalten eine dickere, glashelle, gelblich-grünliche Farbe;solche Exemplare, von A. Schmidt, H. margaritacea ge-nannt , unterscheiden sich nur durch die Färbung von reintypischen Exemplaren, und es erscheint mir daher nichtgerechtfertigt, sie als einer selbstständigen Species angehöriganzunehmen.
Wohnort; An Quellen und Bäehen, im todem Laubeund Moose, ferner in Kellern, in Felsenspalten und Felsen-löchern.
Verbreitung. Ueber ganz Deutschland , Böhmen undElsass-Lothringen verbreitet, wenn auch nirgends häufig.
Bemerkung. Hvalina eellaria wird häufig mit dernachfolgenden Art verwechselt, die ganz dieselben Orte be-wohnt , ohne aber mit ihr zusammenzuleben. — Hyal. cel-laria hat einen engeren Nabel und ihr Gewinde ist im Ver-hältnisse zum letzten Umgänge grösser als bei H. Drapar-naldii Beck. — Auch ist das Gewinde der Cellaria mehrerhoben, und die Oberseite ihres Gehäuses mehr gewölbt,während jenes der Draparnaldii in der Regel fast eben ist.