89
drückt, fast glatt, oberseits röthlichbraun, unterseits milchweiss, mattglän-zend; Gewinde etwas erhoben, Umgänge4>/ 2 , langsam zunehmend, durch tiefeNaht getrennt; der letzte gegen die Mün-dung nicht auffallend erweitert; Mündungsehr schief, mondförmig, länglich ; Mund-saum einfach, scharf, am oberen Rande etwas nach vorneausgedehnt, am Spindelrande kurz bogenförmig.
Durchm, 9 mm; Höhe 4.5 mm.
Grössen unterschiede, gering; wenig um die an-gegebenen Maase balaneirend.
Farbenabänderungen: unbedeutend.
Wohnort: Unter todem Laube, im Walde, oder inGebüschen.
Verbreitung: Vorzugsweise im nördlichen Deutsch-land, aber bis zum Main nach Süden vorschreitend. Diemir bis jetzt bekannt gewordenen südlichsten Fundorte sindder Gutenberger Wald bei Würzburg und ein Erlenbruchbei Erlach, Bezirksamt Ochsenfurt ,
Bemerkung: Die Art unterscheidet sich von Hyal.nitens durch die weit dunklere Färbung der Oberseite unddurch den Mangel der starken Erweiterung des letzten Um-ganges gegen die Mündung. — Anatomisch scheint keinwesentlicher Unterschied zwischen beiden Arten zu bestehen,nur die Zahl der Zähne der Seitenfelder ist eine etwasgrössere, als bei Hyal. nitens, worauf aber Schepmann,Jahrb. 1882. p. 238 mit Recht wenig Werth legt. Dennochmöchte ich die Art aufrecht erhalten, weil ihre geographischeVerbreitung, nämlich das Fehlen der Hyal. nitens in derskandinavischen Halbinsel dafür spricht. Durch Mittel-deutschland sind beide Arten gemischt, ohne'dieselben Fund-orte zu haben. Ich kann wenigstens constatiren, dass inmeiner Gegend, wo beide Arten Vorkommen, ihre Fund-plätze streng getrennt sind, wenn sie auch noch so nahe beieinander liegen.
Fig. 39.
Hybl. niditulla.
(ä)
8. Hyalinia pura Alder. ^
Helix pura, Alder, Cat. North. Moll. p. 12. — Jeffreys, Brit. Conch. I. p. 164.—Westerlund Fauna Sueciae p. 54. (exolue. Syn.)