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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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Individuenzahl) als diese. Ihre grünliche Varietät lebtan sehr feuchten und sumpfigen Orten, und zweifle ich nichtdaran, dass die helle Farbe durch die grosse Feuchtigkeitihres Wobnplatzes bedingt wird. Die Radula von Hyal.petronella stimmt mit Ausnahme der grösseren Zahl derSeitenzähne (25) mit jener ihrer Stammart überein ; diesegrössere Zahl entspricht wohl nur dem etwas beträchtlicherenGehäuse-Durchmesser.

10. Hyalinfct clara Held.

Helte clara, Held, Isis 1837. p. 901.

Fig. 42.

Thier: unbekannt.

Gehäuse: klein, niedergedrückt,glänzend, glatt, glashell, Gewindekaum erhoben; Umgänge 4 1 /2, eiför-mig-rundlich, gleichförmig aber sehrrasch zunehmend; der letzte fast dop-pelt so breit, als der vorletzte; Nahtwenig vertieft; Mündung breit, mond-h. clara Heia. förmig, vom vorletzten Umgang wenigausgeschnitten, Mundsaum scharf, nichterweitert; Nabel tief, ziemlich weit, gegen die Mündungrasch sich erweiternd.

Durchm. 4,5 Mm., Höhe 1,8 Mm.

Wohnort. Unter todem Laube oder Moos.

Verbreitung. Nur in den bayrischen Alpen, Um-gegend von Mittenwald .

Bemerkung. Die vorstehende Art, die mir in meh-reren Originalen der Heldschen Sammlung vorliegt, ist ganzsicher eine neue, selbstständige Art, die mit keiner derübrigen Species zusammenfällt. Von H. pura unter-scheidet sie sich durch das weitere Gewinde, die rascher zu-nehmenden Umgänge, den engeren Nabel und die wenigerrundliche Form der Umgänge; ausserdem ist H. clara nurin glashellen Exemplaren gefunden worden; während ichbis jetzt H. pura in glasfarbenen Exemplaren aus dem süd-lichen Deutschland nicht kenne. Von H. radiatula v. petro-nella unterscheidet sie sich durch den völligen Mangel der