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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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94
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Streifung, durch das flachere Gehäuse, durch die mehrovale Form der Umgänge und das raschere Zunehmen der-selben in Bezug auf deren Breite. Es kann daher keinemZweifel unterliegen, dass die vorstehende Schnecke ihrevolle Artberechtigung besitzt. Durch das rasche Erweiterndes Nabels kurz vor der Mündung ist ferner die Möglich-keit ausgeschlossen, dass H. clara nur Jugendform einerandern Art ist.

II. Section: Vitrea Fitzinger.

Thier: Mittelzahn der Radula von gleicher Grössewie die Nebenzähne, symmetrisch, 3 spitzig, die 34 Neben-zähne dreispitzig, wenig unsymmetrisch; Seitenzähne haken-förmig, zahlreich, der vorigen Section entsprechend.

Gehäuse von weisslicher Farbe, aus sehr enge aufge-rollten Umgängen bestehend und mit enger mondförmigerMündung.

11. Hyali nja crystallina Müller.

Helix crystallina, Müller, verm. hist. II. 1774. p. 43.

Rossmässler, Icon. fig. 581. Chemnitz , nov. ed. Nr. 555. t. 88.

fig. 2730.

v. Alten. Syst. Verz. p. 66. t. 6. fig. 12.

rar. eburnea, Hartmann, in Sturm. Fauna VI. t. 7

Slavik. Moll. Böhmens p. 104. t. 4. fig. 1819.

subterranea, Reinhardt, Nachrichtsblatt 1871. p. 108. Sitzungsber. Berlin

1868. p. 31.

Anatomie: Lehmann, Stettin p. 69. t. 10. fig. 21 (u. 22. Hel. sub.terranea).

Thier sehr lang und schlank, den Hals beim Kriechensehr weit vorstreckend, Schwanz lang und zugespitzt, weiss-lich, nur auf dem Rücken mehr oder weniger bläulichgefärbt; Fuss und Sohle weiss, Mandelrand häufiggelbgrün; Augenträger lang, dünn, an der Spitze kaumetwas verdickt, meist dunkler gefärbt; Fühler kurz; Ober-haut fein unregelmässig gerunzelt. Radula: Mittelzahn unddie 3 Nebenzähne dreispitzig, die dem Mittelzahn zugeneigteSpitze der Nebenzähne etwas tiefer gegen die Mittelspitzeherabsteigend als die entgegengesetzte.