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Gewinde etwas enger und das Gehäuse kleiner wird, undwo häufig auch die Jahresabsätze durch schwache, weiss-liche Wülste bezeichnet sind.
12. Hyalinja contr act a Westerluud. j 1,
Zonites crystallina, rar. contracia, Wosterlund, Fauna Moll. p. 56.
Hyalina contracta, Clessin, Jahrb. mal. Gesellsch. 1875. p. 32. t. 2. fig. 1.
Anatomie: Lehmann, Stettin , p. 67. t. 10. fig. 21 ? H. crystallina.
Thier: klein, milchweiss, Kopf und Augenträgerschwärzlich angeflogen; Augenträger lang cylindrisch, nachoben langeiförmig verdickt; Fühler sehr kurz. (Lehmann).
Gehäuse : klein, durchbohrt, nie-dergedrückt , von glasheller Farbe,durchsichtig, mit ; glänzender Ober-fläche; Umgänge 5 1 /2—6, sehr lang-sam zunehmend, so dass der letzteden vorletzten kaum merklich anBreite übertrifft; die Umgänge sindsehr wenig gewölbt, nach oben undunten fast etwas eckig angelegt, sodass die Aussenseite der Umgängeder Spindelsäule parallel ist; sie legensich wenig übereinander und sind nach unten sehr flach.Mündung sehr enge, eckig halbmondförmig, Naht seicht;Mundsaum scharf, nicht erweitert; Nabel stichförmig.
Durchm. 2 1 | 2 —3 mm, Höhe 1 mm.
Wohnort. In feuchten Laubwäldern, unter Moos undtodem Laube.
Verbreitung. Bis jetzt nur von wenigen OrtenNorddeutschlands bekannt. Dr. Reinhardt fand sie auf derInsel Rügen, in der Provinz Brandenburg , und in Schlesienauf dem Gipfel des Zobden. (Nachrichtsbl. 1871. p. 116).
Bemerkung. Dr. Reinhardt hält die vorstehendeSchnecke für die ächte H. crystallina, Müller; es ist aberdurchaus nicht wahrscheinlich, dass die viel seltenere Artdem letzteren Autor Vorgelegen sein sollte. Ich habe indem oben citirten Artikel des Jahrbuches nachgewiesen, dassReinhardt die Bourguignat’sche H. crystallina, die identischmit H. crystallina, Müller ist, unrichtig aufgefasst hat. H.
Fig. 44.
t -1
H, contracta W.