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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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crystallina Reinhardt ist daher = H. contraeta West.,welchen Namen ich zur Bezeichnung der von Reinhardt zu-erst constatirten, neuen, norddeutschen Species hervorziehenmusste. Hyal. contraeta ist durch das flachere, engereGewinde, durch die mehr eckige Form der Umgänge unddie engere Mündung sehr leicht von H. cryst. zu unter-scheiden. Ausserhalb Deutschland wurde sie bis jetzt nurin Schweden gefunden.

13. Hyalinja diaphana Studer. £ ^

Helix diaphana , Studer, Kurzes Yerz. 1820 p, 44.

vitreu, Bielz, Moll. Siebenbürgens '? p. 44.

hyalina, Ferussac, Tabl. 1822 . p. 45. Nr. 224. Rossm. Icon. fig. 230

Slavib p. 104. t. 4 fig. 20. 21.

Chemnitz , noy. ed. Nr. 574. t. 88. fig. 2023.

crystallina, var. Hartmann in Sturm. Fauna VI., 6. 1823. t. 8. fig. D. (falscher

Nabel).

Thier: weisslich, Augenträger und Rücken schwärz-lich; Leber fleischroth. Radula mit 4 dreispitzigenNebenzähnen von denen die innere Spitze gegen die Mittel-spitze noch tiefer herabsteigt als bei der vorigen Art.

Gehäuse klein, niedergedrückt, un-genabelt, glashell, durchsichtig, glatt,sehr glänzend; Gewinde flach, aus 56sehr langsam zunehmenden Umgängenbestehend, die sich sehr dicht aufrollen,und sehr gleichmässig an Breite zu-nehmen; nur der Letzte ist wenig mehrerweitert als die Uebrigen; Naht ziem-lich vertieft; Mündung sehr enge, mond-förmig ; Mundsaum scharf, nicht er-weitert, Nabelgegend nur schwach trich-terartig eingesenkt.

Durchm. 4,2 mm, Höhe 1, 6 mm.

Wohnort: an feuchten, schattigen Stellen, in Wäldern,an Quellrändern, unter Moos und todem Laube.

Verbreitung. H. diaphana ist eine Gebirgsschnecke,welche sich in ebenen Gegenden nur selten findet. Sie istin der norddeutschen Ebene und in Böhmen selten (Prag ) undgehört auch in den höheren Gebirgen Deutschlands (Alpen

CIe s sin, Fauna. 7

Fig. 45.

H. diaphana