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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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des Jahreszuwachses eine hellgelbe Binde zeigen. Die 7Umgänge nehmen sehr langsam zu, sind anfangs deutlichgekielt, verlieren aber den Kiel allmählig und haben amEnde des Gehäuses eine völlig runde Form angenommen ; dieOberseite der Umgänge ist stark gestreift, die Unterseitedagegen glatt und glänzend und mehr grünlich-gelb gefärbt;Nath ziemlich tief; Mündung etwas schief, mondförmig,fast so breit als hoch; Mundsaum scharf, gerade, innen miteinem breiten, sehr schwach angelegten Perlmutterstreifenbelegt; Nabel sehr tief und weit, perspectivisch.

Durchm. 29 mm, Höhe 16 mm.

Wohnort: Unter todem Laube in Wäldern, zwischenSteinen.

Verbreitung. Nur bei Schellenberg an der Salzach in Baiern und bei Brandeis an der Adler in Böhmen .

Bemerkung: Das Thier der Art ist träge unddurchaus nicht so scheu, wie Rossmaessler es darstellt.

Familie Arionidae.

Thiere mit einer Sehwanzdrüse, Geschlechtsapparateinfach, mit kurz gestielter Samenblase, ohne Flagellum,Pfeilsack und Anhangdrüsen. Nervensystem: Hirn-commissur frei, Pedalganglien völlig verschmolzen, Pleuro-Viseeralkette völlig verschmolzen; 2 Schwanzrückennervenund 2 Retraetoren. Kiefer gerippt, Niere ringför-mig, das Herz umschliessend, in der Mitte der Lunge einge-schlossen.

Kein Gehäuse.

Verbreitung: Europa .

Bemerkung. Trotz der äusserlichen Aehnlicbkeit mitden Limasarten ist die Organisation der Thiere doch eineso wesentlich andere, dass die Arioniden nicht mehr zu denmit glatten Kiefern und anders gestalteten Zungenzähnenversehenen Vitriniden gestellt werden können. Der gerippteKiefer sowie die Radula ziehen die hierhergebörigen Artenzwar in die Nähe des Gen. Helix; da aber der Geschlechts-apparat sowie die Organisation des Nervensystemes dieLunge und Niere sehr erhebliche Verschiedenheiten auf-weist, halte ich es für gerechtfertigt das Genus Arion aus der