Buch 
Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
Entstehung
Seite
113
JPEG-Download
 

113

M'ion, hortensis var. cdpicola, Lehmann Stettin t. 2. fig. 4 a.

Anatomi erArion hortensis A. Schmidt Geschlechtsapp. d. Stylom-matophoren t. 13 fig. 103.

Thier: von mittlerer Grösse, Körper cylindrisch, demAr. hortensis sehr ähnlich, aber im Ganzen etwas plumper,

Fig. 53.

Ar. Bourguignati.

und am Schwanzende stumpfer. Augenträger nach derSpitze kaum verschmälert; Fühler kurz, cylindrisch, beideetwas kürzer, als bei hortensis; Nacken kurz, auf dessenOberfläche 3 erhobene Leistchen, die durch Furchen getrenntsind; Schild an beiden Enden abgerundet, fein rundkörnig;Athemölfnung vor der Mitte des rechten Schildrandes alskleines rundes Loch; Runzeln der Haut wie bei Ar. horten-sis, nur etwas gröber. Fuss von einer Längsleiste eingefasst,die sich gegen das Schwänzende verbreitert; dieser Sohlen-rand bleibt stets rein hell. Sohle weiss, namentlich derSeitenfelder grell dick weisslich. Farbe reingrau, insOlivenfarbige oder Bräunliche spielend; auf dem Schildeein dunkelgraues oder bräunliches Leyerband, das sich alsscharf begrenztes Seitenband bis zur Schwanzdrüse hinzieht,wie bei Ar. subfuscus. Manchmal sind die Runzeln derSeite entlang dem dunkleren Bande goldgelb gefärbt, sodass noch ein gelber Streifen unter und neben demselben hin-zieht; zwischen dem dunklen Seitenbande und dem Sohlen-rande stets ein breiter heller Raum. Schleim der Sohlehell, nie gelblich oder röthlich. Die jungen Thiere hell-grau oder röthlich grau, stets mit scharfem, weissliehemKiel bis zum Schildende, wie bei Gen. Amalia. Die Kiel-linie, die aus einer Reihe von Schuppen besteht, erhält sichmeist bis ins Alter, wo indess ihre Färbung von der Grund-farbe des Rückens nur noch wenig absteht. Anatomiemeist mit jener von Ar. hortensis übereinstimmend, nur

C1 e s s i n, Fauna. 8