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Seitenband, sondern es wird dasselbe nur nach oben durcheinen schmutzig gelben Streifen eingefasst, während es nachunten ganz allmählich heller wird. Ausserdem unterscheidetsie die Farbe der Sohle und des Schleimes. In der erstenAuflage habe ich, wie alle bisherigen deutschen Autoren,Ar. hortensis und Bourguignati in eine Art zusammenge-worfen , bis mich mein Freund Dr. Simroth eines besserenbelehrt hat. — Ich möchte nach Sichtung meines Materialesan Nacktschnecken fast annehmen, dass Ar. Bourguignatiin Deutschland häufiger vorkommt, als Ar. hortensis; wenig-stens scheint jnir dieses Verhältnis für den Süden unseresVaterlandes ziemlich sicher zu sein.
6. Arion flavus Müller.
Thier: Körper klein, halb so gross, wie die vorigeArt; dick und gedrungen mit hochgewölbten runden Rücken.
Augenträger und Fühler kurz; Runzelnfein; Grundfarbe rein hellgrau mit ver-waschener, wenig dunklerer Binde amRücken, ohne solche, oder wenn vorhan-den , viel schwächer markirt auf demSchilde, nach den Seiten zu blasser undgelblicher. Sohle gelblich; Schleim desRückens und der Sohle gelb, und zwar steigert sich dieseFarbe gegen das Schwanzende bis zu hochgelb. Die grosseEiweissdrüse scheint als weisslieher Fleck durch die Haut,und lässt sich an derselben erkennen, ob das Thier ausgewach-sen ist oder nicht.
Grösse: 20—30 mm.
Wohnort: unter Moos in Wäldern.
Verbreitung: Sicher nachgewiesen in der Nieder lausitz ; wahrscheinlich aber in Norddeutschland weiterverbreitet. —■ (Dr. Simroth.)
Bemerkung. Auch diese Art ist bisher noch nichtsicher aus Deutschland nachgewiesen worden, da Lehmann’sAr. flavus, p. 24 t. 2 und 7 fig. 5 nur ein junger Ar. empi-ricorum, (die gelbliche Jugendform, auch als Ar. melano-cephalus Faure . Big. von anderen Autoren angegeben) ist.
■— Ar. flavus sieht der Form nach einen jungen Ar. hortensis
Fig. 55.
Ar. flavus.
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