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seinem den Alpen zugekehrtem Südrande; ferner im Muschel-kalkgebiete zwischen Schweinfurt und Würzburg; in Nassau bei Runkel und Ems; und isolirt an den Kalkfelsen desMarmorbruches am Kitzelberge bei Ober-Kaufung (im Bober-katzbachgebirge).
Familie Helicidae.
Thier: vollständig vom Mantel umhüllt. •— Der obereTheil spiral aufgerollt. — Kiefer halbmondförmig; gerippt(Odontognatha); Geschlechtsapparat fast immer mit Pfeilsack,in dem ein bis zwei Pfeile ruhen, und mit Anhangdrüsen ;Penis meist mit Flageilum; am Blasenstiel zuweilen einDiverticulum. — Radula ungetheilt; Zähne mit breiterBasis; die mittleren meist dreispitzig. ■— Nervensystem:verkürzte doppelte Pedalcommissur oder verschmolzenePedalganglien und einseitiger Schwanzrückennerv. — DasThier kann sich vollständig ins Gehäuse .bergen.
Gehäuse: festschalig; spiral gewunden; von glatt-ge-drückter bis kugeliger und konischer Form.
1. Genus Helix, Liime.
Thier: halbstielrund, oberer Theil des Körpers auf-gerollt; Mantel mit verdicktem Saume (Kragen), stets vomGehäuse umschlossen; zwei am obersten Theile des Kopfessich befindliche einstülpbare Augenträger, deren Ende kol-big verdickt ist; Fühler kurz; Kiefer gebogen, halbmond-förmig, mit concaven hervorragenden Längsrippen; Athem-öffnung rechts oben unter dem Mantelrande; Geschlechts-Öffnung am Halse, hinter dem Augenträger; Zunge lang undschmal, vorne blattförmig erweitert, hinten cylindrisch,stielartig um der Zungenmuskel aufgerollt; sie überragt denSchlundkopf nach hinten als stumpfes, höckerartiges Knöpf-chen. Zähne in zahlreichen Längs- und Querreihen ange-ordnet, zwar nicht in scharf abgegrenzte Längsfelder getheilt,aber nach aussen an Grösse und symmetrischer Gestalt ab-nehmend.
Gehäuse: kreiselförmig aufgerollt; genabelt, durch-bohrt oder ungenabelt; scheiben- kugel- oder kegelförmig,