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Fig. 63.
am Rücken gelblich, fast durchsichtig; Augenträger dick,cylindrisch, stark geknöpft, Fühler stumpf, abgerundet, gelb-lich; Mantel durchsichtig, gelblich, punktirt.
Gehäuse: sehr klein, offen undziemlich weit genabelt, gelblichweissoder grauweiss; glatt, mattglänzend;Gewinde niedergedrückt, wenigerhoben;Umgänge 3^2, ziemlich walzenförmig,der letzte sehr erweitert; kurz vor derMündung gross, sehr schief gestellt, fastrund, durch den vorletzten Umgangkaum etwas ausgeschnitten. Mundsaumweiss, stark zurückgebogen; durch eineweisse Lippe verdickt, die Ränder einander sehr genähert;Nabel durch den letzten Umgang sehr erweitert.
Durchm. 2,5 mm, Höhe 1,3 mm.
Wohnort; im Grase, unter Steinen, Moos und Holz-stücken, todem Laube, in lichten Wäldern, und Gärten,auf Wiesen, unter Hecken, an Gebäuden.
Verbreitung. Im ganzen Gebiete; eine der gemein-sten Arten, die nirgends fehlt.
V. pulchella.
2. Vallonia costata Müller.
Helix costata, Müller, Verm. hist. n. p. 31 Nr. 233. — C. Pfeiffer, Naturg. I.p. 43 t. 2. fig. 31.
— — Kobelt, Nassau p. 101. t. 1. fig. 21. —- Chemnitz , ed. 2. Nr. 828.t. 129. fig. 43-47.
— — v. Alten, Syst. Beschr. Augsburg p. 60, t. 6. fig. 11.
— pulchella v. costata, Rossm., Icon. fig. 439.
Thier : weisslieh, mit dem der vorigen Art überein-stimmend.
Fig. 64.
H. costata.
Gehäuse: sehr klein, offen und ziem-lich weit genabelt; von gelblich-weisserFarbe, glanzlos, mit starken häutigenRippen, Gewinde niedergedrückt, sehrwenig erhoben; Umgänge B 1 / a , rundlich,langsam zunehmend, der letzte wenigerweitert; Naht tief; Mündung weit,sehr schief, fast rund, sehr wenig durchden letzten Umgang ausgeschnitten;