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(Fundorte. Pappenheim , Würzburg und in Nassau (Kobelt).)
Wohnort. Unter faulendem Holze und todem Laube,in Wäldern.
Verbreitung. Vorzugsweise in den GebirgsgegendenDeutschlands ; nur im Norden (am Ugleysee in Holstein)seltener als im Süden, in Böhmen bei Prag und Carlsbad.
Bemerkung. Bei trockener Witterung verschliesstsie ihr Gehäuse mit einem weissen, kalkfarbigen, aber dochhäutigen Deckel.
2. Trigonostoma holoserica Studer.
Helix holoserica, Studer, Kurz Yerz. p. 87. — Sturm’s Karma YI. 6 t. 10. — C.Pfeiffer, Naturg. III. p. 16 t. 4 fig. 10—12.
— — Chemnitz , ed. 2. Nr. 378 t. 64 fig. 22 — 24. — Slavik. Böhmen p. 101t. 2 fig. 20—21.
— — Rossm. Jcon. fig. 20.
Thier: ähnlich jenem von T. obvoluta. — Samenblaserundlich; Pfeilsack vorhanden; Pfeil pfriemenförmig mitlang verbreiteter, geflügelter Spitze. — Anhangdrüsen 2.
Gehäuse: scheibenförmig aufgerollt; beiderseits platt,von dunkelrothbrauner Farbe, glanzlos, festschalig, undurch-sichtig; Epidermis mit kurzen, ziemlich entfernt stehendenHaaren besetzt; Gewinde vollständigeben, Wirbel oberseits nicht einge-senkt; Umgänge 5, langsam zuneh-mend, eng aufgerollt, durch eine tiefeNaht getrennt; der letzte Umgangsenkt sich vor der Mündung etwasmehr nach abwärts; Mündung drei-buchtig, sehr schief, verengert;Mundsaum erweitert, mit einer star-ken, weissen Lippe belegt, die sichan den nach innen vorspringendenBuchten zu starken Zähnen aus-wächst, welchen auf der Aussenseite je 1 tiefes, dreieckigesGrübchen entspricht, Nabel offen und weit.
Durchm. 11 mm, Höhe 5 mm.
Wohnort. Unter todem Laube und faulendem Holzein Wäldern.
Fig. 67.
T. holoserica.