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etwas seichter als bei H. sericea; Gewinde etwas mehr er-hoben, als bei dieser; Mündung breiter als hoch, breit-mond-förmig ; Mundsaum scharf, gerade, ganz wenig umgebogen,nur am Nabel-Umschlag etwas stärker, so dass derselbeetwas verdeckt wird; selten gelippt.
Durchm. 8 mm, Höhe 6 mm.
Grössenunterschiede: gering; selten erreicht derDurchmesser 9 mm.
Farbendifferenzen: Bei gelbweisser Färbung nimmtmanchmal das gelbe mehr überhand und in diesem Falle istdie Kielanlage durch einen helleren Streifen markirt.
Wohnort: Unter todem Laube.
"Verbreitung: In Deutschland nur auf dem Zobtenin Schlesien, dann in Böhmen wohl häufiger; bis jetzt liegtmir dieselbe nur von Böhmisch-Leipa vor.
Bemerkung. Die Art ist durch ihre Behaarung, ihreeonstant gelbweisse Farbe u. s. w. gut begründet, und fälltweder mit der fast zottigen H. sericea, noch mit der Sieben-bürger Hel. transsylvaniea zusammen, deren Behaarung undBenarbung eine ganz wesentlich verschiedene ist. Sie findetsich vorzugsweise in Oesterreich , Mähren (Olmütz , Brünn ) undin Galizien . — Ich nahm sie anfangs für Blendlinge derH. transsylvaniea, bis mich der Autor derselben belehrte.
5. Fruttcicola rubiginosa Ziegler.
Helix rubiginosa, A. Schmidt, Zeitschr. für Naturw. 1833. I. p. 3. — Bielz, FaunaSiebenbürgens p. 72.
— sericea, Rossm., Jcon. fig. 428 (teste Sehmidt).
— granulata, Clessin Jahrb. p. 321 t. 12 fig. 4 — u. Excnrs. Fauna 1. Aufl
p. 58.
Anatomie: Lehmann, Stettin , p. 9S t. 11 fig. 23. — A. Schmidt,Stylom. p. 25 t. 5 fig. 27.
Thier: meist dunkler als jenes von H. sericea; einPfeil, gewunden mit 4 stumpfen Kanten besetzt.
Gehäuse: kugelig, dünnschalig, durchscheinend, mitbrauner Epidermis, mit sehr feinem Flaume bedeckt, welchersich auch über der Unterseite des Gehäuses ausbreitet, leichtabgestossen wird, und dann der Oberfläche ein sehr gekör-neltes Aussehen gibt; Gewinde ziemlich erhoben und etwaszugespitzt; Umgänge rund, ohne Band und Kielandeutung,durch eine tiefe Naht getrennt und sehr langsam und all-