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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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rostbraunen Flecken besprengelt, die sieh nach unten alsStreifen darstellen; Gewinde oberseits platt, unterseits sehrgewölbt, durch eine seichte Naht getrennt, indem sich die

Fig. 104.

Oh. lapicida.

folgenden Umgänge an den Kiel des vorhergehenden an-legen, und nur der letzte Umgang kurz vor der Mündungetwas unter denselben herabsteigt; Mündung sehr schief,quereirund, gedrückt; Mundsaum losgelöst, zusammenhän-gend, zurückgeschlagen, unterseits eingeschnürt, mit einerschwachen, weissen Lippe belegt; Nabel offen, perspectivisch.Die Schnecke hat 3 schwach markirte Bänder, von denen 2ober, das dritte unter dem Kiele liegt; sie sind an derLippe des Mundsaumes durch deutliche braune Streifensichtbar.

Durchm. 16 mm, Höhe 6 mm.

Farbenabänderungen. Sehr unbedeutend, nurzwischen hellerer und dunklerer Grundfarbe wechselnd;Albinos finden sich zuweilen.

Grössenunterschiede. Der Durchmesser wechseltzwischen 1317 mm.

Formvarietäten. Trotz ihrer weiten Verbreitungwerden reine Varietäten nicht bei ihr beobachtet. EineForm mit abgerundetem, fast verschwundenem Kiele, v.grossulariae v. Voith, ist eine Abnormität, die sich sehrselten auf kalkarmen Boden bildet.

Wohnort. Vorzugsweise an Felsen und in Wäldernmit steinigem Boden.

Verbreitung. Im ganzen Gebiete; sie ist häufigerin Gebirgsgegenden, als im Flachlande, das lehmigen oder