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Jeffr. Brit. Conch. p. 290) leben auf sumpfigen Wiesboden,Thiere mit helleren Gehäusen bewohnen trockene Orte. Al-bine Gehäuse nehmen gleich den Hyalinen eine grünlicheFarbe an. (v. hyalina und viridula Jeffr.).
Grössenunterschiede. Nicht unbedeutend; im All-gemeinen werden die Gehäuse an feuchten Orten etwasgrösser (v. major, Kreglinger, Syst. Verz.) überschreitenaber selten 7 Mm. Länge. Eine verhältnissmässig kleineForm, die sich auf trockenen Haiden, vorzugsweise in denKalkformationen findet, erreicht nur eine Länge von 4—5Mm. und einen Durchmesser von 1,5—2 Mm. und wird vonmehreren Autoren als C. minima (Hel. lubricella, Ziegler,Ach. lubrica, var. exigua, Menke etc.) als Art behandelt.Ich kann sie nach ihrer Uebereinstimmung in der Form mit0. lubrica nur als Grössendifferenz derselben betrachten.
Formvarietäten:
1. Var. columna, ciessm.
Cionella columna, Clessin, Mollusken des Wolgagebietes, Jahrb. mal. Ges. 1875.p. 41 t. 2 fig. 4.
Gehäuse: säulenartig gethürmt, mit stumpfer, conischerSpitze, glatt und glänzend, von gelblicher Hornfarbe; Um-gänge 6, sehr langsam zunehmend, wenig ge-wölbt, durch eine wenig vertiefte Naht ge-trennt, der letzte Umgang nur etwas überein Drittel der ganzen Gehäuselänge einneh-mend; Mündung schmal, länglich-spitz-eiför-mig, nach oben sehr verschmälert; Mundsaumverdickt, röthlieh , nicht erweitert; Spindel-abschnitt kaum an der Mündungsecke vor-tretend.
Länge 5 mm, Durchm. 1,8 mm.
Wohnort. Auf trockenen, kurzgrasigen, an Abhän-gen der Kalkberge gelegenen Haiden.
Verbreitung. Bis jetzt nur bei Augsburg und Blau-beuren (am Russenschloss) in Süddeutschland gefunden.
Bemerkung. Die vorstehende Varietät unterscheidetsich von C. lubrica durch das längere Gewinde die wenigergewölbten Umgänge, die kleinere, engere Mündung. Die
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Fig. 131.
C. columna.